Untersuchungsausschuss Zukunftsmuseum – Warum das jetzt nicht „nur Wahlkampf“ ist

Veröffentlicht am 31. März 2023
Zuletzt aktualisiert am: 30. Juli 2026

CSU-Chef Markus Söder weist jede Verantwortung für das umstrittene Zukunftsmuseum in Nürnberg von sich und spricht von einem Wahlkampfmanöver der Opposition. Der folgende Beitrag beleuchtet die Ursprünge und Hintergründe des Untersuchungsausschusses, erklärt dessen Ablauf, zeigt die Auswirkungen auf Nürnberg und erläutert, wie ein Transparenzgesetz künftig für einen sorgfältigeren Umgang mit Steuergeldern sorgen könnte.

Es könnte alles so schön sein: Am 17. September 2021 öffnete das Nürnberger Zukunftsmuseum seine Pforten. Als Zweigstelle des Deutschen Museums in München widmet sich das neu errichtete Museum auf innovative Art und Weise der Frage, wie wir in der Zukunft leben werden und begeistert als wahrer Publikumsmagnet monatlich an die 10.000 Besucher. Wäre da nur nicht der schale Nachgeschmack, den die Hintergründe der Einrichtung der Zweigstelle in Nürnberg hinterlassen: Ein Untersuchungsausschuss setzt sich aktuell sehr kontrovers mit der Einrichtung des Museums auseinander. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) schreibt sich das Zukunftsmuseum gerne selbst zu, es sei seine Idee gewesen – und für die hat er selbst auch viel geleistet: Als Finanzminister brachte er sich direkt in die Verhandlungen zur Einrichtung der Zweigstelle in seiner Heimatstadt ein – und das, obwohl diese Aufgabe eigentlich in den Geschäftsbereich des Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst fällt.

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