Simon Malik

Zukunft Kaufhof: Zwischen Bürgerideen und Wirtschaftlichkeit

Veröffentlicht am 13. Juni 2025
Zuletzt aktualisiert am: 19. Juni 2025

Leerstand, Zwischennutzung, große Pläne – Die Stadt hat das Gebäude gekauft, doch zwischen Wirtschaftlichkeit und Bürgerideen steht eine entscheidende Frage: Wird dieses zentrale Areal der Innenstadt zum Zukunftsmodell oder bleibt es eine ewige Baustelle? Unsere Reporterin Alexandra Buba hat sich umgehört.

Seit Sommer 2023 steht das Kaufhof-Gebäude in der Königstraße leer, eine Zwischennutzung mit Kunst, Wissenschaft und temporärem Einzelhandel im Erdgeschoss soll den Bereich zwischen Mauthalle und Pfannenschmiedgasse wiederbeleben. Doch die Frage bleibt: Welche Perspektiven gibt es für diesen zentralen Ort in der Nürnberger Innenstadt? Die Stadt hat das Gebäude inzwischen gekauft, der benachbarte Citypoint gehört der Bayerischen Versorgungskammer. Beide Eigentümer arbeiten an einem Zukunftskonzept – zwischen wirtschaftlichen Anforderungen und stadtgesellschaftlichen Erwartungen.

Kaufhof Nürnberg – Eckdaten zur Immobilie

Das Kaufhof-Gebäude an der Königstraße prägt das Stadtbild der Nürnberger Innenstadt und gilt als wichtiges Beispiel für die Nachkriegsarchitektur. Seit 2023 steht es unter Denkmalschutz.

Errichtet wurde das Gebäude zwischen 1950 und 1953 nach Plänen der Architekten Franz Reichel und Robert Vogel. Eine umfassende Umgestaltung folgte 1961/62 durch Hermann Wunderlich, Reinhold Klüser und Herbert Lochmann. Charakteristisch sind die klar strukturierte Rasterfassade und das markante „Flugdach“ – typische Merkmale der Architektur der Wirtschaftswunderzeit.

Die Immobilie umfasst rund 15.000 Quadratmeter Nutzfläche, verteilt auf ein Tiefgeschoss, das Erdgeschoss sowie drei Obergeschosse. Zum Komplex

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