Autor(en)

Heinz Wraneschitz

Fotograf(en)

Heinz Wraneschitz, Thomas Geiger

Relevanzreporter

Unabhängiger, konstruktiver Lokaljournalismus für Nürnberg & die Region.

Folge uns

Mehr Wasserkraft für Nürnberg

Von: Heinz Wraneschitz

Lesezeit: 7 Minuten

|
|
Es rauscht, gluckert und spritzt: Kleine Wassermühlen gab es schon vor über 500 Jahren an der Pegnitz in der Nürnberger Altstadt. Heute können diese kleinen Wasserkraftwerke Strom produzieren. Können sie auch unseren Energiehunger stillen? Die Antworten liefert unser Redakteur Heinz Wranschitz.

Wasserräder haben für viele Menschen etwas Romantisches. Heutzutage kann man damit auch Strom produzieren. Das ginge selbst in Nürnbergs Altstadt. Und nun macht ein juristisches Gutachten Hoffnung auf mehr solch kleiner Wasserkraftwerke: Wie solche für Wind- oder Solarenergie lägen auch sie „im überragenden öffentlichen Interesse“.

Der Wasserkraftverband Mitteldeutschland e.V. (WKVM) hat eine Rechts-Studie zum neu formulierten §2 im Erneuerbare-Energien-Gesetz, kurz EEG erstellen lassen. Das Ergebnis nach Verbandsangaben: es gebe gute Chancen, mit dem Aus- und Neubau solch kleiner Wasserkraftwerke noch mehr zur CO2-freien Stromerzeugung hierzulande beitragen zu können.

Wasser strömt über ein Wasserrad
Im Trubachtal, Fränkische Schweiz, steht ein oberschlächtiges Wasserrad, 2006 errichtet. Foto: Heinz Wraneschitz

Im vergangenen Jahr 2022 wurde im Bundestag darum gerungen, ob künftig die Klein-Wasserkraft überhaupt noch durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz unterstützt wird – am Ende siegten die Befürworter. Auf Grund dieser neuen Entwicklung hat der Wasserkraftverband Mitteldeutschland das Gutachten erstellen lassen. Denn in dem Bündnis sind Betreiber genau solch kleinerer Wasserkraftwerke vereint.

Bei der Vorstellung des Gutachtens im März 2023 dabei war auch Hans-Josef Fell. Er war im Jahre 2000 als Bundestagsabgeordneter der Grünen neben dem inzwischen verstorbenen

Das könnte Dich auch interessieren:

Schreibe einen Kommentar