Als das Volksbad 1994 schloss, glaubte kaum jemand an eine Wiedereröffnung. Heute steht sie kurz bevor, allerdings deutlich später und teurer als ursprünglich geplant. Die wichtigsten Etappen der Sanierung stellt dir Verena Apreck vor.

Als das Volksbad 1994 schloss, glaubte kaum jemand an eine Wiedereröffnung. Heute steht sie kurz bevor, allerdings deutlich später und teurer als ursprünglich geplant. Die wichtigsten Etappen der Sanierung stellt dir Verena Apreck vor.
Nach jahrelangem Sanierungsstau schließt das Nürnberger Volksbad seine Türen. Sinkende Besucherzahlen, hohe Betriebskosten und die Konkurrenz moderner Erlebnisbäder machen einen Weiterbetrieb unwirtschaftlich. Die damals veranschlagten Sanierungskosten von 36,7 Millionen D-Mark gelten als nicht finanzierbar. Die Schließung löste Proteste aus.
In den folgenden Jahren werden verschiedene Nachnutzungskonzepte diskutiert: darunter eine Reha-Klinik, eine Seniorenanlage oder ein Museum. Keines davon wird umgesetzt. Auch der Verkauf an Investoren scheiterte. Eine Wiedereröffnung war damals nicht vorgesehen.
Mit dem Amtsantritt von Bürgermeister Christian Vogel (SPD) rückt das Volksbad wieder in den Fokus. Das Volksbad gilt als das identitätsstiftende Bauwerk, sein denkmalgeschütztes Gebäude sollte vor weiterem Verfall bewahrt werden und im Nürnberger Westen wächst seit Jahren der Bedarf an Hallenbadkapazitäten. Im Zuge der Entwicklung des Nürnberger Westens und der geplanten Wissenschaftsmeile entlang der Fürther Straße lässt die Stadt neue Nutzungsmöglichkeiten prüfen. Eine Vergleichsstudie des Wirtschaftsreferats zu ähnlichen Projekten in anderen Städten bildet die Grundlage für die weiteren Planungen.
Am 21.
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