Bus und Bahn sollen in Nürnberg attraktiver werden. Doch für den weiteren Ausbau und Erhalt braucht es jede Menge Geld und eine klare Vision. Reporter Marc Schmidt schaut auf die Kosten und darauf, was Nürnberg von seinen Nachbarländern lernen kann.

Bus und Bahn sollen in Nürnberg attraktiver werden. Doch für den weiteren Ausbau und Erhalt braucht es jede Menge Geld und eine klare Vision. Reporter Marc Schmidt schaut auf die Kosten und darauf, was Nürnberg von seinen Nachbarländern lernen kann.
Der Fahrplan für die Verkehrswende in Nürnberg ist im aktuellen Mobilitätsbeschluss der Stadt festgeschrieben. Bis 2030 sollen Nürnberger:innen 68 Prozent ihrer Wege zu Fuß, per Rad oder ÖPNV zurücklegen. Derzeit ist es mit einer Quote von 61 Prozent noch ein langer Weg. Außerdem sollen sämtliche Straßenbahnlinien in der Stoßzeit im 5-Minuten-Takt fahren. Außerhalb davon und am Wochenende alle 15 Minuten. Der 5-Minuten-Takt existiert Stand März 2026 lediglich auf den Linien 6 und 8.
Laut Recherchen der Relevanzreporter will Nürnberg bis 2029, 187 Millionen Euro in Radwege und den Ausbau der Öffis investieren. 124 Millionen Euro, also gut zwei Drittel davon, muss die Stadt aus eigener Kraft stemmen. Insgesamt sind bis 2029 laut MIP 1,1 Milliarden Euro an Investitionen vorgesehen. Diese Zahlen stammen aus der aktuellen mittelfristigen Investitionsplanung (MIP).
Folgekosten für beispielsweise den Betrieb neuer Haltestellen oder den Ausgleich der VAG-Verluste mit Mitteln aus dem städtischen Haushalt sind hier nicht berücksichtigt. Ebenfalls nicht Teil dieser Rechnung sind versteckte Kosten wie die notwendige Modernisierung und Digitalisierung der U-Bahn-Linien. Die VAG plant mit einem dreistelligen Millionenbetrag.

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