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Was ein Klo mit Respekt zu tun hat: Trans Menschen erzählen

Veröffentlicht am 25. April 2021
Zuletzt aktualisiert am: 5. Juni 2024

Bist Du Dir WIRKLICH sicher, dass Du ein Mann oder eine Frau bist? Woher willst Du das denn wissen? Woran hast Du das gemerkt? Und was hast Du denn nun in der Hose? Klingt unangenehm? Grenzüberschreitend? Für trans und nichtbinäre Menschen sind diese Fragen Alltag.

Luca-Fabièn Dotzler ist weder ein Mann noch eine Frau und findet die Frage nach dem Geschlecht ziemlich langweilig. Foto: Thomas Geiger

Unsere Redakteurin Stephanie Siebert hat für Dich mit einem trans Mann, einer trans Frau und einer nichtbinären Person darüber gesprochen, was sich in Nürnberg ändern muss, damit sie sich wohl(er) fühlen. Und was cis Menschen – also Leute, deren nach der Geburt zugewiesenes Geschlecht mit dem tatsächlichen übereinstimmt – das Gegenstück zu trans – dafür tun können.

Geschlechtsneutrale Toiletten: Das klingt vielleicht erst mal banal, doch Luca-Fabièn Dotzlers Alltag würde es extrem erleichtern. Luca-Fabièn Dotzler weiß, dass die Toilettenfrage gern als „Luxusproblem” hingestellt wird. „Aber ich bin früher manchmal den ganzen Tag nicht aufs Klo gegangen, wenn ich unterwegs war.” Auch der Gang ins Schwimmbad ist für Luca-Fabièn Dotzler alles andere als selbstverständlich: „Mein Oberkörper wirkt auf andere eher maskulin, mein Unterkörper eher feminin.” Das verwirre viele Menschen. Es gebe dann Blicke, Kommentare oder eben die Frage, was Luca-Fabièn Dotzler denn nun sei. „Ich fühle mich losgelöst von binären Kategorien. Es gibt doch wirklich wichtigere Fragen als die nach dem Geschlecht.”

Luca-Fabièn Dotzler ist 39 Jahre alt und nichtbinär. Nichtbinär sind Menschen, deren Geschlecht

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