Was haben Legosteine und Bomben mit dem neuen Stadtteil Lichtenreuth nahe des Rangierbahnhofs im Nürnberger Süden zu tun? Auf dem 90 Hektar (entspricht: etwa 126 Fußballfeldern) großen Areal sollen neben der neuen „Technischen Universität Nürnberg“ auch 3000 Wohnungen für rund 6000 Bürger:innen und dafür möglichst wenige Autos Platz finden. Doch wie plant man überhaupt einen komplett neuen Stadtteil? Reporterin Svenja König hat sich für Dich mit dem zuständigen Stadtplaner für Nürnbergs Süden, Peter Fassbender, unterhalten.
So soll der neue Stadtteil nach den Vorstellungen der Grundstückseigentümerin Aurelis Real Estate GmbH aussehen. Plan: Aurelis Real Estate GmbH
Stadtplaner:innen beschäftigen sich mit der Entwicklung der Stadt. Dazu beobachten sie Flächen in Nürnberg und überlegen, wie diese weiterentwickelt werden können. Sie entscheiden dabei auch, welche weiteren Flächen Nürnberg braucht und welche nicht mehr. Anhand dieser Erkenntnisse erstellen sie einen sogenannten Flächennutzungsplan, also einen groben Fahrplan, wie die jeweilige Fläche einmal aussehen soll. Wie Städteplaner:innen das konkret machen? Lass uns mal Lego spielen!
Die leere Platte
Wenn Peter Fassbender, Leitender Stadtplaner für Nürnbergs Süden, damit beginnt, einen neuen Stadtteil zu planen, kann man sich letzteren wie eine komplett leere Legoplatte vorstellen. Auf diese kann Peter Fassbender bauen, was er möchte: Bäume, Häuser, bis hin zur Polizeistation ist alles möglich. Aber der neue Stadtteil muss zu den umliegenden Stadtteilen passen. Also schaut sich der Stadtplaner die umliegenden Platten an, bevor er anfängt, die neue Platte zu bebauen: „Wie kann ich sie verbinden? Wie das Gelände nutzen, um das Stadtbild zu ergänzen? Und: Ich muss beachten, welche Charakteristik und Geschichte meine Fläche hat.“
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Schweben statt Fahren – hat das Zukunft? Die Idee einer Magnetschwebebahn im Süden Nürnbergs sorgt für kontroverse Debatten in der Stadt. Unser Reporter Marc Schmidt hat sich angesehen, was die Vor- und Nachteile des Systems von Max Bögl sind und ob es ernsthaft mit der Verlängerung der Straßenbahn konkurrieren kann.
Dass es den Stadtteil Lichtenreuth überhaupt gibt, ist vor allem einer Institution verdanken: der Technischen Universität Nürnberg (UTN), die derzeit auf dem Gelände entsteht. Als erste bayerische Universitätsgründung seit 1978 soll sie vor allem ein Leuchtturm für Künstliche Intelligenz sein. Was es mit dem Projekt auf sich hat, erklärt dir unser Wissenschafts-Redakteur Julian Hörndlein.
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