Nürnberg muss in den kommenden Jahren dauerhaft rund 80 Millionen Euro einsparen. Große Bauprojekte wie der Frankenschnellweg oder der Stadionumbau sind davon erstmal nicht betroffen. Gespart werden muss bei den sogenannten konsumtiven Ausgaben – also den laufenden Kosten der Stadt für Personal, Sozialleistungen und den Betrieb ihrer Einrichtungen. Doch welche Bereiche könnten konkret betroffen sein?
Wo dürfte die Stadt den Rotstift ansetzen?
In erster Linie muss eine Kommune laut Gesetz ihre Pflichtaufgaben erfüllen. Dazu gehören unter anderem Verwaltungsaufgaben wie Einwohnermeldeämter sowie ausreichend Kinderbetreuungsplätze und eine funktionierende Feuerwehr. Einen so großen Apparat aufrechtzuerhalten, verursacht massive Personalkosten. Sie machen knapp ein Drittel der jährlichen Ausgaben aus.
Deutlich kleiner ist der Handlungsspielraum bei den freiwilligen Leistungen. Dazu gehören unter anderem Kultur, Sport, Jugendangebote und Teile des kommunalen Schulwesens. Hier kann und muss die Stadt im Zweifel Abstriche machen.
2025 waren diese Bereiche betroffen
Konkrete Kürzungen für den Haushalt 2027 stehen noch nicht fest. Ein Blick auf die Sparmaßnahmen aus dem Jahr 2025 zeigt jedoch, welche Bereiche besonders betroffen sein könnten. Damals musste Nürnberg ebenfalls den Gürtel um 30 Millionen Euro enger schnallen. Die meisten Gelder wurden in den Bereichen Schule, Sport, Jugend und Familie gestrichen. So wurde unter anderem der Zuschuss an die gemeinnützige Organisation Noris-Arbeit reduziert und die vorzeitige Schließung von zwei Schülertreffs beschlossen, wie aus diesem Dokument hervorgeht.
Ab 2027 könnten Eintrittspreise für Bäder und Museen steigen
Neben Ausgabenkürzungen kann die Stadt auch versuchen, ihre Einnahmen
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