Wenn der Kühlschrank das Mindesthaltbarkeitsdatum aufs Handy schickt

Veröffentlicht am 9. Juni 2023
Zuletzt aktualisiert am: 30. Juli 2026

Der Kühlschrank spricht, die Waschmaschine auch. Und die Lampe sowieso. Das Internet der Dinge hält Einzug nicht nur in die Privathaushalte, sondern auch in die Stadt der Zukunft. Gerade Nürnberg tut sich dabei hervor. Welche Auswirkungen das Internet der Dinge auf dein Leben haben könnte, zeigt Dir unser Redakteur Julian Hörndlein.

„Alexa, bestelle neue Spülmaschinentabs!“, sage ich zum runden Lautsprecher mit seinem blauen Ring auf meinem Schreibtisch. Was folgt, ist eine endlose Aufzählung: Amazon empfiehlt dies und jenes von eben genau dieser Firma. Natürlich mit Zitronenduft. Kosten: 34,99 Euro. Und – selbstverständlich – Zustellung innerhalb von zwei Tagen. Es ist eine Szene, wie sie in immer mehr deutschen Wohnungen vorkommen kann. Der Anteil an Haushalten, die in Besitz eines intelligenten Lautsprechers wie Amazon Echo oder dem Apple HomePod sind, lag 2021 und 2022 je nach Quelle zwischen 24 und 33 Prozent, mehr als die Hälfte der Deutschen benutzt Sprachassistenten. Geht es über die Lautsprecher hinaus, sind die Zahlen noch deutlich größer: Mehr als zwei Drittel der Haushalte verfügen über ein Unterhaltungsgerät mit Internetanbindung – also zum Beispiel Fernseher oder Streaming-Geräte. Dann gibt es noch vernetzte Steckdosen, Lampen, Staubsaugerroboter, Mikrowellen, Rauchmelder oder Kameras. Die ganze Liste an Haushaltsgeräten mit Anschluss ans Internet ist noch sehr viel länger. Sie alle haben eines gemeinsam: Die Geräte sind Teil des sogenannten Internets der Dinge.

Häufig findet man in den Medien und im Netz auch den englischen Begriff Internet of Things (IoT). IoT-Geräte versprechen in verschiedenen Bereichen des alltäglichen Lebens Effizienzgewinne.

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  • Julian Hörndlein
    Autor:in Reporter für Technik, Innovation und Forschung sowie Podcaster

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