Die Stadt der Zukunft wird smart

Veröffentlicht am 4. September 2023
Zuletzt aktualisiert am: 5. Juni 2024

Wie leben wir in Zukunft zusammen, wenn nicht nur die U-Bahn untereinander, sondern auch unsere Autos, Smartwatches und Handys miteinander interagieren. Der Trend ist klar, so unser Reporter Julian Hörndlein: Die Vernetzung der Städte schreitet voran – auch Nürnberg geht große Schritte hin zu einer „Smart City“.

Es ist Samstagmorgen um 9 Uhr. Eigentlich möchtest Du in die Nürnberger Innstadt fahren, shoppen, einen Kaffee am Ludwigsplatz trinken. Aber dann malst Du dir den Besuch aus: Menschenmassen, die sich aneinander vorbei drängen, schon allein die Anfahrt über den Plärrer gleicht einem Albtraum. Und dann musst du dich auch noch mit der Parkplatzsucher herumschlagen, da ist Stress vorprogrammiert. Wie wäre es also, wenn Du bequem von zuhause aus nachsehen könntest, wie die Parkhäuser in der Findelgasse oder der Adlerstraße ausgelastet sind. Oder aus historischen Daten ablesen könntest, wann der beste Zeitpunkt ist, um in der Innenstadt einzukaufen.

Das über eine einfach zugängliche und verständliche Plattform zu realisieren, ist in der Praxis gar nicht so einfach. Denn in der Stadt gibt es aktuell Datensilos. Das kannst du dir wie den gleichnamigen Getreidespeicher vorstellen. In einem befindet sich Weizen, im anderen Gerste. Die Silos werden immer wieder fein säuberlich getrennt mit dem jeweiligen Getreide befüllt, ein Austausch findet nicht statt.

Bei Getreidesilos mag das noch Sinn ergeben, schließlich möchten die Landwirte auch nur genau das geforderte Getreide verarbeiten. In der Stadt ist das aber nicht so zielführend. Denn die Parkhausbelegungsdaten, die Besucherströme aus den U-Bahnstationen und die Wetterdaten, sie sind alle für die jeweiligen Unternehmen

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  • Julian Hörndlein
    Autor:in Reporter für Technik, Innovation und Forschung sowie Podcaster

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