Nürnbergs Spitzenkandidat:innen beantworten Deine Fragen zur Kommunalwahl. Im Rathaus‑Radar findest Du ihre Positionen kompakt zusammengefasst und direkt vergleichbar. Klick‘ Dich am besten gleich durch die Schlagwörter!
Du hast gefragt, wir haben nachgehakt: Beim Rathaus‑Radar 2026 mussten Nürnbergs Spitzenkandidat:innen aus 15 Parteien zu Deinen wichtigsten Themen Stellung beziehen. Jetzt zeigen wir, wie sie auf Deine Fragen reagiert haben – klar, verbindlich und auf einen Blick vergleichbar.
„Viele Nürnberger klagen über steigende Mieten und knappen Wohnraum. Welche konkrete Maßnahme wollen Sie in der nächsten Amtsperiode umsetzen, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen?“
Wir wirken dieser Entwicklung entschlossen entgegen. Ein Beispiel: Mit dem Tiefen Feld, Lichtenreuth und Wetzendorf entwickeln wir drei große Neubaugebiete. Allein in Lichtenreuth sind über 500 geförderte Wohnungen geplant oder bereits entstanden, für rund 8.000 Menschen. Darüber hinaus haben wir das Instrument der Preisdämpfung im Wohnungsbau eingeführt: Stehen für den vorgesehenen Anteil von 40 Prozent gefördertem Wohnraum keine Fördermittel zur Verfügung, verpflichten sich Investoren dennoch, 20 Prozent ihrer Neubauwohnungen zu gedeckelten Mieten anzubieten.
Ich möchte bezahlbaren Wohnraum durch gezielte Nachverdichtung und die Umwidmung leerer Gewerbeflächen schaffen. Da viele Sozialbindungen auslaufen, würde ich den geförderten Wohnungsbau priorisieren. Ein zentraler Hebel ist für mich außerdem das Erbbaurecht: Die Stadt behält den Grund, was Wohnraum bis zu 30 % günstiger macht. Dies ermöglicht bezahlbares Eigentum für Familien und Senioren und schützt städtisches Vermögen, während wir den Druck auf den Mietmarkt gemeinsam senken.
Keine Antwort.
Es gibt nicht die eine einfache Antwort, daher ein Bündel von Maßnahmen: Leerstände in Wohnraum umwandeln, konsequent gegen Zweckentfremdungen wie AirBnB-Vermietungen vorgehen, Modelle wie Wohnungstausch oder Wohnen für Hilfe im Haushalt für Auszubildende und Studierende fördern. Die städtische Wohnungsbaugesellschaft besser finanziell ausstatten, genossenschaftliches Wohnen fördern, 40 % gefördertes Wohnen in neuen Quartieren realisieren. So bauen, dass jedes Quartier Wohnungen für verschiedene Lebensphasen besitzt, um Umzüge zu erleichtern.
Nürnberg soll wieder für alle bezahlbar werden - ich mache bezahlbares Wohnen zur Chefsache. Mein Plan ist ein New-Deal-Wohnen: 400 Millionen Euro für bezahlbaren Wohnraum. Ich will den kommunalen und genossenschaftlichen sozialen Wohnungsbau vorantreiben, eine gemeinwohlorientierte Bodenpolitik betreiben und stärker gegen überhöhte Mieten und Zweckentfremdungen vorgehen. Wohnungen sind zum Wohnen da und nicht zum Spekulieren!
Wir stoppen die Mietpreisspirale, indem wir Mietwucher, Leerstand und Zweckentfremdung konsequent verfolgen: mehr Kontrollen, schnelle Verfahren, Rückführung illegaler Ferienwohnungen. Städtische Grundstücke vergeben wir in Erbpacht für bezahlbare Mieten, bevorzugt an wbg/Genossenschaften. Wir bauen kommunale Bestände aus, sichern Belegungsrechte und achten bei Sanierungen darauf, dass Warmmieten nicht steigen. Bei größeren Neubauten verlangen wir einen Anteil günstiger Wohnungen.
Die ÖDP möchte in der verdichteten Stadt das Potential nutzen, überall, wo es möglich ist, eine Etage aufzustocken und leerstehende Gewerbegebäude umzunutzen. Außerdem befürworten wir gemeinschaftliche Wohnprojekte, in denen z. B. Generationen übergreifend gewohnt und gelebt wird. Auch genossenschaftliches Wohnen halten wir für geeignet.
Bezahlbarer Wohnraum entsteht nur, wenn wir mehr bauen – und zwar schneller und günstiger. Dafür müssen vor allem behördliche Verfahren vereinfacht und beschleunigt werden, denn lange Genehmigungszeiten treiben die Baukosten. Zusätzlich setze ich auf intelligente Nachverdichtung. Ein Beispiel: freiwillige Wohnungstauschmodelle, bei denen ältere Menschen aus großen, sanierungsbedürftigen Wohnungen in kleinere, moderne Wohnungen wechseln können – ohne finanzielle Nachteile.
Wir wollen Leerstand und Spekulation konsequent beenden, indem wir das Zweckentfremdungsverbot verschärfen und ungenutzte Immobilien bei Bedarf vergesellschaften. Statt Luxussanierungen fordern wir verbindliche Milieuschutzgebiete und die Vergabe städtischer Grundstücke nur noch im Erbbaurecht an gemeinwohlorientierte Träger.
Die Linke Liste verfolgt eine soziale, kommunale und profitfreie Wohnungspolitik. Nicht Gewinnmaximierung, sondern eine Versorgung von bezahlbaren Wohnraum (Grundrecht) muss im Mittelpunkt stehen. Wir fordern einen „Mietenstopp“, mit dem die Bestandsmieten für 6 Jahre eingefroren werden. Durch Aufstockung können 9000 Wohnungen entstehen und zweckentfremdete Wohnungen müssen ihrem Zweck zurückgeführt werden. Des Weiteren keine Baugenehmigungen für Luxusbau; keine Umwandlung in Eigentumswohnungen; kein Verkauf von kommunalen Grund und Immobilien und Grundstücke nur in Erbbaurecht vergeben.
Neue Stadtentwicklungsprojekte sollen partizipativ sein und besser koordiniert werden, um die Stadt als Bauherren wieder attraktiver zu machen. Vorbildliche Vermieter sollen ausgezeichnet und geförderte Wohnprojekte überprüft werden. Zu wenige bedürftige Menschen wissen, dass Sie eigentlich Wohngeld beantragen könnten. Mittelfristige Investitionspläne für Bauprojekte sollen an die sich verschärfende Situation angepasst und Leerstände für Wohnprojekte erschlossen werden. Wenn die Situation es erfordert, fordern wir eine Mietpreisbremse für möblierte Wohnungen und bei umfassenden Modernisierungen sowie die Begrenzung hochpreisiger Wohnungen in Neubauten. Mehr Leben in die verwaisten Innenstädte heißt, dort bezahlbaren Wohnraum zu erschließen.
Um Wohnraum für alle zu schaffen, setzen wir auf sozialen Wohnungsbau, wollen Gewerbeflächen nutzbar machen, einen Mietendeckel gegen Wucherpreise einführen, Wohnungen in städtischer Hand lassen, Umwandlungen von Mietshäusern in Eigentumswohnungen nur mit kommunaler Erlaubnis ermöglichen und zweckentfremdete Wohnungen zurück auf den Mietmarkt bringen.
Wir wollen bezahlbaren Wohnraum schaffen, indem die Stadt wieder stärker selbst baut. Dafür setzen wir auf verbindliche Quoten für geförderte Wohnungen ab kleinen Neubauprojekten und fördern gezielt genossenschaftliche und soziale Wohnformen. Städtische Flächen sollen konsequent über die WBG entwickelt werden. Obdachlosigkeit wollen wir mit dem Housing-First-Prinzip dauerhaft beenden.
Wir wollen den Bau von bezahlbarem Wohnraum beschleunigen, indem städtische Flächen bevorzugt an gemeinwohlorientierte Bauträger vergeben werden. Gleichzeitig setzen wir uns für einfachere Genehmigungen und Nachverdichtung ein. Leerstand soll konsequent erfasst und wieder nutzbar gemacht werden.
Mit einer Nutzungsoffensive gewinnen wir Wohnraum: Wir wollen leerstehende Immobilien dem Wohnungsmarkt zuführen, ungenutzte Büroflächen in Wohnraum umwandeln oder Gewerbeimmobilien mit Wohnraum aufstocken. Städtische Grundstücke sollen nur noch im Erbbaurecht an Bauträger vergeben werden, die langfristig bezahlbare Mieten garantieren. Wir stärken den kommunalen Wohnungsbau und wollen bei neuen öffentlichen Bauvorhaben mindestens 40 % Sozialwohnungen oder preisgedämpften Wohnraum schaffen.
„Wie wollen Sie den Verkehr in Nürnberg zukunftsfähig machen – besonders mit Blick auf Staus, Radwege und den öffentlichen Nahverkehr?“
Oberstes Ziel ist für mich die Verkehrssicherheit. Mit der „Vision Zero“ verfolgen wir das klare Leitbild: keine Toten und Schwerverletzten mehr im Straßenverkehr. Wir investieren in den öffentlichen Nahverkehr, ergänzt durch schnelle Busverbindungen und einen dichteren Takt. Wichtig sind gute und sichere Wege für Fußgängerinnen und Fußgänger durch Projekte wie die „Fußgängerfreundlichen Stadtteile“ in Rennweg/Wöhrd oder St. Leonhardt/Schweinau. In den Radverkehr investieren wir jährlich rund zehn Millionen Euro für ein durchgängiges Radwegenetz, Fahrradstraßen und attraktive Radschnellverbindungen. Schließlich auch Carsharing: Ein geteiltes Fahrzeug ersetzt im Schnitt 13 private Pkw – und schafft so Raum für mehr Grün und Begegnung.
Ich möchte den ÖPNV unbürokratisch für Familien stärken, etwa durch kostenlose Fahrt für alle unter 18 Jahren gegen Ausweisvorlage. Staus reduzieren wir nicht durch Politik gegen Autos, sondern durch attraktive Alternativen ohne Ausgrenzung. Ich möchte das Radkonzept mit sogenannten Velo-Highways verbessern, um den Rad- konsequent vom Autoverkehr zu trennen. So bieten wir sichere, schnelle Wege für Radfahrer und halten gleichzeitig den Verkehrsfluss für alle Teilnehmer aufrecht. Mobilität muss für alle Bürger fließen.
Keine Antwort.
Klarer Fokus auf komfortable Alternativen zum eigenen Auto: Lücken im Radwegenetz beseitigen und Altstadtradring realisieren, Straßenbahnnetz ausbauen, attraktiven Takt und Angebot bei den Öffis in den Nebenzeiten schaffen, Fußverkehr fördern mit breiten und sicheren Gehwegen, Car-Sharing-Stationen ausbauen. Auf teuren Tunnelbau am Frankenschnellweg verzichten, attraktives Öffi-Angebot für Pendlerinnen und Pendler schaffen.
Wir wollen, dass alle in Nürnberg zuverlässig und schnell ans Ziel kommen. Wir halten nicht nur am Sozialticket fest: Mit dem kostenlosen Schülerticket fahren ab dem Schuljahr 2026/27 alle Schülerinnen und Schüler kostenlos Bus und Bahn. Sie kommen nicht nur zur Schule, sondern können es auch in der Freizeit nutzen. So schaffen wir Chancen auf echte Teilhabe. Wir haben einen 5-Punkte-Plan für ein modernes und transparentes Baustellenmanagement vorgelegt. Die Radwege werden wir konsequent ausbauen – trotz schwieriger Haushaltslage. Wir investieren über 300 Millionen Euro in den Ausbau unserer U- und Straßenbahnen, damit der ÖPNV noch attraktiver wird.
Wir machen Nürnberg staufreier, indem wir Alternativen wirklich attraktiv machen: dichtere Takte, mehr Busspuren, bessere Umstiege und barrierefreie Haltestellen. Radwege werden lückenlos, sicher und getrennt vom Autoverkehr - besonders auf Schul- und Pendelrouten. Parkraum wird geordnet, Lieferzonen und Handwerk erhalten verlässliche Zufahrten. ÖPNV-Tickets müssen bezahlbar bleiben, mit starkem Sozialticket und fairen Tarifen. P+R und gute Stadt-Umland-Linien entlasten zusätzlich.
Die ÖDP setzt sich für eine fortdauernde Stärkung des Umweltverbundes mit mehr Raum für öffentlichen Nahverkehr, Rad- und Fußwege ein. Um die Nutzung von Bus und Bahn im Vergleich zum motorisierten Individualverkehr zu fördern, schlagen wir eine Freifahrzone der VAG für kostenloses Fahren in und um die Nürnberger Altstadt vor. Den geplanten Ausbau des Frankenschnellwegs lehnen wir angesichts der erwartbar hohen Unterhaltskosten und des enormen Betoneinsatzes konsequent ab.
Eine ideologisch geprägte Verkehrspolitik hat Nürnberg nicht entlastet – im Gegenteil: Wir sind 2025 Stauspitzenreiter in Deutschland. Statt Verbote und Druck brauchen wir attraktive Alternativen. Der ÖPNV muss sicherer, sauberer, zuverlässiger und deutlich besser getaktet werden. Auch der Ausbau von Radwegen ist wichtig, muss aber sinnvoll geplant werden, damit er Akzeptanz schafft und nicht weiter polarisiert.
Stadtplanung muss von uns Menschen und nicht mehr vom Auto aus gedacht werden. Das bedeutet den sofortigen Stopp des Frankenschnellweg-Ausbaus und die Umverteilung von Fahrspuren und Parkplätzen zugunsten von mehr und sichereren, baulich getrennten Rad- und Fußwegen sowie Begegnungsorten. Wir setzen auf einen Ausbau des barrierefreien ÖPNV mit einer dichteren Taktung, damit Mobilität für alle ohne eigenes Auto stressfrei möglich wird.
Der Mobilitätspakt und Radwegeplan muss konsequent umgesetzt werden und darf nicht an der Finanzierung scheitern. Eine Reduzierung des Autoverkehrs kann nur mit einem attraktiven ÖPNV erreicht werden: Weiterer Ausbau der Linien, bedarfsgerechte Taktung und bezahlbare Fahrpreise. Unsere Forderung nach einem „Wiener Modell“ (365-Euro-Jahreskarte) bleibt aktuell. Darüber hinaus haben wir ein Senior*innenticket beantragt, mit dem ein kostenfreies Ticket für über 65jährige, die ein Einkommen bis 1.500 Euro haben. Dies wäre auch ein Beitrag gegen Altersarmut.
Wir haben schon 1997 den Nightliner durchgesetzt sowie die Buslinie 33. Jetzt wollen wir die S-Bahnstrecke Nordostbahnhof – Fürth sowie die Verknüpfung der Gräfenbergbahn mit der Rangaubahn vom Nordostbahnhof über Thon, Wetzendorf und Muggenhof. Wir unterstützen zudem den Schienenausbau über das Stadtgebiet hinaus und fordern weitere Verknüpfungen bestehender Strecken. Generell sollen Radwege dem Individualverkehr per PKW vorgezogen werden. Auch fordern wir die Nutzung des öffentlichen Raums für alle sowie eine Parkraumbewirtschaftung: Der PKW ist Privatbesitz und gehört in Privatbesitz oder Parkhäuser. Der überteuerte Ausbau des Frankenschnellwegs ist zu stoppen, stattdessen sollen die vorhandenen Pläne für die Entwicklung der umliegenden Gebiete verfolgt werden.
Wir wollen den ÖPNV und das Fahrrad fördern, sodass es gute Alternativen zum Auto gibt, wodurch Staus entgegengewirkt werden kann. Dafür braucht der ÖPNV eine Preisreduzierung und auf lange Sicht soll dieser komplett kostenlos sein. Auch muss es eine Taktverdichtung geben. Ebenfalls ist es wichtig sichere Radwege abseits von Straßen auszubauen.
Wir wollen den Verkehr in Nürnberg zukunftsfähig machen, indem wir echte Alternativen zum Auto stärken. Bus und Bahn müssen deutlich ausgebaut, zuverlässiger und langfristig fahrscheinfrei werden. Gleichzeitig brauchen wir sichere, durchgängige Radwege für den Alltag. Wer zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem ÖPNV unterwegs ist, soll schneller und stressfreier ans Ziel kommen.
Unser Ziel ist ein ausgewogenes Verkehrskonzept. Wir stärken Bus und Bahn, bauen sichere Radwege aus und nutzen digitale Verkehrssteuerung gegen Staus. Gleichzeitig bleiben wir realistisch: Auto, ÖPNV und Radverkehr müssen sinnvoll zusammen funktionieren.
Wir wollen langfristig den Großteil des Verkehrs durch Alternativen zum PKW schaffen. Den stark hinterherhinkenden Mobilitätsbeschluss umzusetzen, hat daher Priorität für uns. Mit Taktverdichtungen, zusätzlichen Nachtverbindungen und einem erweiterten Bus- und Straßenbahnnetz wird der ÖPNV eine attraktive Alternative zum Auto. Zusätzliche, günstig gelegene P+R-Parkplätze binden das Umland gut an. Sichere Radwege bauen wir dort aus, wo es Sinn ergibt und schaffen ein durchgängiges Radwegenetz.
„Die Nürnberger Innenstadt kämpft mit Leerständen und sinkender Attraktivität. Was ist Ihr Plan, um die Innenstadt lebendig und attraktiv zu halten?“
Stichwort Nutzungsmix: In der Altstadt müssen wir an viele unterschiedliche Gruppen denken; an die rund 15.000 Menschen, die dort wohnen, ebenso an diejenigen, die dort arbeiten, einkaufen oder die Stadt besuchen. Die Breite Gasse zeigt, dass Handel allein nicht mehr ausreicht, und auch, was eine lebendige Innenstadt ausmacht: ein aktives Leerstandsmanagement mit Zwischennutzungen wie im Kaufhof sowie der Umbau der Fußgängerzone mit mehr Aufenthalts- und Spielangeboten und zusätzlichen Bäumen. Hinzu kommen Events wie das Bardentreffen oder der Christkindlesmarkt. Dabei gilt: Qualität vor Masse, auch mit Blick auf den Schutz der Anwohnenden. Der Charme der mittelalterlichen Altstadt und das vielfältige kulturelle Angebot prägen das besondere Flair Nürnbergs mit mehr Grün und zusätzlichen Schattenplätzen.
Gegen Leerstand möchte ich bürokratische Hürden für Zwischennutzungen und lokales Gewerbe abbauen. Mein Ziel ist eine attraktive City für alle Generationen, da dies die Kundenfrequenz für unsere Geschäfte nachhaltig steigert. Zudem möchte ich Begegnungsräume ohne Konsumzwang schaffen, wie schattige Plätze und Trinkbrunnen. Um die Innenstadt für alle lebendiger zu machen, sind für mich auch mehr saubere, kostenlose und barrierefreie Toiletten an zentralen Plätzen ein unverzichtbarer Baustein.
Keine Antwort.
Weg von der Monokultur hin zu einem Nutzungs-Mix von Einzelhandel mit Kultur, Gastronomie, Wohnen und sozialen Einrichtungen. Den öffentlichen Raum umgestalten und entsiegeln mit mehr Grün, Spielplätzen und Wasserläufen in der Fußgängerzone und einem Wasserspiel am Hauptmarkt. Pop-up-Stores und kulturellen Zwischennutz ermöglichen, ein Nachhaltigkeitskaufhaus realisieren. Die Gartenschau 2030 als Impuls für die Altstadt nutzen.
Die Innenstadt muss wieder ein kräftig schlagendes Herz werden! Wir werden unsere Innenstadt zu einem Erlebnisraum Altstadt machen und so die Menschen zurückholen. Mit hoher Aufenthaltsqualität für alle, mit einer Klima- und Flaniermeile vom Hauptbahnhof bis zur Burg, mit Spielpunkten, Kulturangeboten und einer kulinarischen Markthalle im Kaufhof. Ich will Prioritäten setzen, denn wir können jeden Euro nur einmal ausgeben. Statt Millionen im Stadtgraben zu versenken, werde ich die Landesgartenschau absagen und das Geld in eine lebendige Innenstadt für alle stecken!
Leerstände werden aktiv bekämpft: mit einem städtischen Leerstandsmanagement, Zwischennutzungen und fairen Mieten für kleine Läden, Kultur und soziale Angebote. Große Immobilien sollen nicht jahrelang brachliegen - wir prüfen Ankauf/Anmietung, um Räume für Bildung, soziale Infrastruktur und gemeinnützige Träger zu öffnen. Mehr Aufenthaltsqualität: Grün, Schatten, Sitzgelegenheiten, saubere öffentliche Toiletten und Barrierefreiheit. Wohnen und Begegnung gehören wieder ins Zentrum, nicht nur Konsum.
Wir planen eine gute Durchmischung von Handel, Ruheoasen mit Grün, Aufenthaltsflächen ohne Konsumzwang, kulturellen Veranstaltungen und Gastronomie. Wichtig ist dabei eine gute Erreichbarkeit zu Fuß und per Fahrrad - mit entsprechenden Abstellmöglichkeiten.
Die Innenstadt braucht einen ausgewogenen Mix aus Einzelhandel, Dienstleistungen, Gastronomie und Erlebnissen. Aktuell droht eine einseitige Entwicklung hin zur reinen Gastro-Innenstadt – das reicht auf Dauer nicht aus. Wir müssen wieder mehr Aufenthaltsqualität und Neugier schaffen. Innovative Konzepte wie Erlebnis- oder Technologiestores, etwa mit VR-Anwendungen, können neue Zielgruppen in die Innenstadt holen.
Unsere Vision ist eine autofreie Altstadt, in der wir Platz für Bäume, Bänke und Begegnung zurückgewinnen. Leerstände wie den ehemaligen Kaufhof wollen wir in ein soziales Sorgezentrum mit Kitas, Nachbarschaftscafés und Raum für politische Teilhabe, Kultur, Bildung, und Beratung umwandeln. Attraktivität entsteht für uns nicht durch mehr Kommerz, sondern durch mehr Grün und Räume für Begegnung und Kultur, zu denen alle Zutritt haben, ohne den Zwang, Geld ausgeben zu müssen.
Mit dem Erwerb des Kaufhofes besteht nun die Chance, die Innenstadt attraktiv zu entwickeln. Mit einer breiten Bürgerbeteiligung kann ein Nutzungsmix entstehen, der die Menschen wieder in die Innenstadt einlädt. Neben Handel und Gastro sollen auch kommerzfreie Freiräume für Begegnung, Kultur und Bildung vorgehalten werden. Des Weiteren sollte entsiegelt und Orte zum verweilen mit Schatten, Grün, Sitzbänke, Trinkbrunnen und kostenfreie WCs angebracht werden.
Die Innenstadt soll mehr für gemischte Nutzungen von Start-ups, als bezahlbarer Wohnraum und für kulturelle Räume erschlossen werden. Wir wollen umfassendere Entwicklungskonzepte, die gepaart sind mit der Rückeroberung von öffentlichen Räumen und der Öffnung von versiegelten Plätzen. Und wir wollen die Innenstadt als sozialen und kulturellen Treffpunkt wieder attraktiver machen. Einige wenige der großen Kaufhäuser in der Innenstadt sind weiterhin sinnvoll, aber entsprechen nicht mehr der Attraktivität früherer Jahre. Wir wollen hier die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit Ihrem Erfahrungsschatz ernster nehmen, denn sicher ist, dass Häuser wie der Nürnberger Kaufhof eigentlich rentabel waren, aber das Management anders entschieden hat.
Gegen Leerstände wären mögliche Maßnahmen, kurzzeitige Mieten z. B. für Kunst und Kultur, eine Umnutzung zu Wohnraum oder sozialen Treffpunkten. Um die Stadt allgemein lebendig und attraktiv zu halten setzen wir auf Entsiegelung und Begrünung. Ebenfalls muss die Stadt barrierefrei gestaltet werden, damit sie für alle Menschen zugänglich und attraktiv sein kann.
Wir wollen die Innenstadt wieder zu einem Ort machen, an dem man gern Zeit verbringt. Clubs, Cafés und kleine Geschäfte sollen gezielt gefördert werden, ergänzt durch mehr Grün, Entsiegelung, Trinkwasserbrunnen und öffentliche Sitzgelegenheiten. Die Fußgängerzonen wollen wir aufwerten und die Aufenthaltsqualität aktiv steuern. Veranstaltungen sollen bewusst stärker in die Innenstadt verlegt werden.
Wir wollen die Innenstadt als Lebensraum stärken, nicht nur als Einkaufsort. Dazu gehören mehr Grün, Kulturangebote und flexible Nutzungen für Leerstände. Kleine Betriebe, Handwerk und kreative Konzepte sollen gezielt gefördert werden.
Wir wollen die Lebensqualität der Innenstadt für die Nürnberger*innen und die Attraktivität für den Tourismus erhöhen. Mit einem langfristigen Plan, der Anwohner*innen und Geschäftsinhaber*innen gleichermaßen einbezieht, sollen Fußgängerzonen und öffentlicher Raum mit hoher Aufenthaltsqualität ausgeweitet werden. Durch ein Zukunftsforum im Kaufhof schaffen wir einen Ort für gesellschaftlichen Austausch und Aktivität, der auf die umliegende Altstadt ausstrahlt.
„Welche Priorität hat für Sie der Klimaschutz in Nürnberg, und was ist Ihre wichtigste Maßnahme, um die Stadt nachhaltiger zu machen?“
Klimaanpassung hat für mich eine sehr hohe Priorität durch mehrere Maßnahmen: Erhalt der großen Kaltluftströme aus Wäldern und von Gewässern in unsere dicht bebaute Stadt, dazu Beschattung, Begrünung und der Erhalt alter Bäume. Mit dem Masterplan Freiraum arbeiten wir kontinuierlich an diesen Zielen. Der Hitzeaktionsplan ergänzt dies durch ganz konkrete Hilfsangebote: Er informiert über kühle Orte in der Stadt, die Trinkwasserbrunnen und das Hitzetelefon des Seniorenamts. Ein zentraler Beschleuniger ist die Urbane Gartenschau 2030: Hierbei sollen Flächen entsiegelt, begrünt, Schatten- und Sitzplätze geschaffen und so die Aufenthalts- und Lebensqualität gesichert werden – etwa in der Südstadt.
Ich stehe für eine klimaresiliente Stadt. Bereits 2022/23 hatte ich das Bürgerbegehren „Nürnberg grün und lebenswert“ mitinitiiert. Ich möchte Flächen entsiegeln und Regenwasser zur Kühlung in Baumscheiben leiten. Die Stadtverwaltung sollte bzgl. Nachhaltigkeit als Vorbild vorangehen, etwa beim Bauen sowie beim Angebot regionaler/saisonaler Gerichte in den Kantinen. Klimaschutz bedeutet für mich eine Investition in Lebensqualität, die wir durch kluge Anpassung und Augenmaß erreichen möchten.
Keine Antwort.
Klimaschutz hat Prio 1 und ist Grundlage einer lebenswerten Stadt. Das heißt - über den Verkehr hinaus - konkret: Eine von Despoten unabhängige Energieversorgung mit Solar auf den Dächern, Abwärmenutzung, Geothermie, Wärmepumpen und sanierten Gebäuden. Eine Stadt, die auf Wetterextreme vorbereitet ist mit Grün, Bäumen und Schatten, Versickerungsflächen, Zugängen zum Wasser und grünen Korridoren. Eine wichtige Maßnahme ist ein neuer Park in der Südstadt, denn dort ist es besonders eng und heiß. Generell muss mehr entsiegelt werden.
Ich setze auf eine soziale Klimapolitik, die Ökologie und Lebensqualität verbindet: echte Verkehrswende statt Magnetschwebebahn, soziales Grün in graue Stadtteile, vor allem in der Südstadt, statt Landesgartenschau im Stadtgraben. Die Energieversorgung werden wir konsequent weiter auf erneuerbare Energien umstellen und die Wärmewende mit dem Ausbau der Fernwärme weiter vorantreiben. Das Wichtigste: Durch Beratung und Beteiligung werden wir alle mitnehmen!
Klimaschutz hat hohe Priorität - aber so, dass er den Alltag leichter und bezahlbar macht. Wichtigste Maßnahme ist die Wärmewende: fossilfreie Fernwärme ausbauen, Abwärme/Wärmepumpen nutzen und sanieren, ohne dass Mieter:innen die Kosten tragen. Jedes größere Projekt bekommt einen Klima- und Sozialcheck; Photovoltaik auf städtischen Dächern wird zügig ausgebaut. Entsiegelung, mehr Bäume und "Schwammstadt"-Maßnahmen helfen gegen Hitze und Starkregen. Beschaffung wird klimafit.
Klimaschutz hat für die ÖDP allerhöchste Priorität. Wir fordern das konsequente Umsetzen der im Integrierten Klimaschutzkonzept (IKSK) beschlossenen Maßnahmen. Insbesondere sind Maßnahmen des Schwammstadt-Prinzips nötig: Flächen-Entsiegelung und -begrünung, Dach- und Fassadenbegrünung, Erhalt und Neupflanzung von Bäumen, wo immer möglich, sowie die konsequente Nutzung von Sickerwasser für die Bewässerung.
Klimaschutz hat für mich eine hohe Priorität, muss aber praxisnah umgesetzt werden. Dazu gehört Entsiegelung dort, wo sie sinnvoll ist, ebenso wie die Förderung begrünter Innenhöfe. Zusätzlich brauchen wir mehr kosteneffiziente Wasserbrunnen und Wasserspiele als Hitzeschutzmaßnahmen. So verbinden wir Klimaanpassung, Aufenthaltsqualität und finanzielle Vernunft.
Klimaresilienz muss oberste Priorität haben, da Nürnberg als massiv versiegelte Stadt ein großes Risiko für Überhitzung und Überschwemmung trägt. Unsere wichtigste Maßnahme ist der Stopp des geplanten Ausbaus des Frankenschnellwegs, außerdem ein verbindlicher Plan zur Entsiegelung und Begrünung. Wir fordern, das Schwammstadt-Prinzip bei jeder Baumaßnahme konsequent zu verfolgen, funktionellen Ersatz für jeden gefällten Baum sowie einen Stadtwald nach dem Vorbild Paris im Stadtzentrum.
Eine Reduzierung von CO2, die ausschließliche Verwendung von erneuerbaren Energien und Begrünung und/oder Photovoltaik (Dach und Fassaden) bei städtischen Gebäuden und ihren Beteiligungen und Töchtern, als gutes Beispiel für die Wirtschaft. Weiterhin viel mehr Bäume pflanzen als Schattenspender und für die Luftreinhaltung. Luftschneisen, Ackerland und Wiesen müssen unbebaut bleiben.
Statt Straßenneubau (jährlich mit etwa 15 neuen Kilometern) fordern wir: Entsiegelung von Flächen und die Neupflanzung von Straßenbäumen mit einem Sonderprogramm. Nürnberg hat einen enormen Mangel an Grün im Straßenraum. Das macht sich u. a. bemerkbar in der Luftqualität, der Luftfeuchtigkeit und der Temperatur im Stadtgebiet. Viele Pflanzflächen für Straßenbäume wurden bis heute nicht genutzt oder als Parkplätze umgewidmet. Und um das Tempo der Neu-Versiegelung unseres Stadtgebietes wenigstens zu verlangsamen, soll bei erforderlichen Flächen für Straßenneubau der Querschnitt reduziert und die Gesamtfläche damit vermindert werden.
Klimaschutz ist essenziell. Die Stadt muss entsiegelt und begrünt werden, der ÖPNV und das Fahrrad sowie Umweltprojekte gefördert werden. Ebenfalls müssen alle städtischen Gebäude auf erneuerbare Energien umsteigen.
Klimaschutz hat für uns hohe Priorität und muss im Alltag spürbar sein. Neben nachhaltiger Mobilität setzen wir auf ein verbindliches Hitzeschutzkonzept mit mehr Bäumen, Trinkwasserstellen und kühlen Rückzugsorten. Klimapolitik bedeutet für uns, Nürnberg konkret an die Folgen des Klimawandels anzupassen – nicht nur symbolische Maßnahmen umzusetzen.
Klimaschutz ist wichtig, muss aber praktikabel sein. Wir setzen auf Energieeffizienz, Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden und moderne Technik. Unser Fokus liegt auf Innovation statt Verboten, damit Umwelt und Wirtschaft gemeinsam profitieren.
Wir verankern im Stadtrat das Ziel des klimaneutralen Nürnbergs bis 2040, mit dem das anteilige 1,75-Grad-CO2-Budget eingehalten wird, und erstellen dazu einen langfristigen verpflichtenden Maßnahmenplan. Die Stadt und die N-ergie investieren verstärkt in Stromspeicher für den netzstützenden Betrieb und planen Großbatterien auf Stadtteilebene. Beratungsangebote zu energetischer Sanierung, erneuerbaren Energien, Speichermöglichkeiten und Fördermitteln bauen wir aus.
„Wie wollen Sie sicherstellen, dass Nürnberg sauber bleibt und sich die Menschen überall in der Stadt sicher fühlen können – etwa in Parks, auf Plätzen und im Wohnumfeld?“
Grundlage für die Sicherheit in Nürnberg ist der enge Sicherheitspakt zwischen Polizei, Staatsanwaltschaft und der Stadt. Wir nutzen die gesamte Bandbreite der kommunalen Möglichkeiten. Dazu gehören Bußgelder, Alkohol- oder Waffenverbotszonen, Kontrollen und Präsenz. Genauso wichtig sind aber Prävention, Beratung, infrastrukturelle Maßnahmen und alternative Angebote. Durch diesen ausgewogenen Maßnahmenmix erreichen wir möglichst passgenaue Lösungen. Der öffentliche Raum gehört allen. Jede und jeder muss sich dort angstfrei bewegen können. Wenn sich Gruppen so verhalten, dass andere faktisch ausgeschlossen werden, greifen wir konsequent ein.
Sicherheit und Sauberkeit sind meine fachliche Expertise. Ich werde den Ordnungsdienst stärken und will Ehrenamtliche mit einbinden. An stark belasteten und verschmutzten Plätzen setze ich auf verstärkte Kontrollen und, wo möglich, temporäre Videoüberwachung. Die Stadt darf nicht nur hinterherräumen – wir müssen die Verursacher erreichen und entsprechend zur Rechenschaft ziehen. So beugen wir einer Verwahrlosung vor und erhalten die Lebensqualität in unseren Parks und Quartieren.
Keine Antwort.
Für Sauberkeit: Umweltbildung in Schulen und Kitas sowie die Abfallberatung ausbauen, in die Reinigung investieren, Littering verfolgen und die Verursacher konsequent zur Rechenschaft ziehen. Für Sicherheit: Beleuchtung im öffentlichen Raum verbessern, Frauennachttaxis anbieten, ausreichend Präsenz von Ordnungskräften an neuralgischen Stellen, organisierte Kriminalität gezielt verfolgen. Soziale Ursachen von Kriminalität angehen durch bessere Bildungschancen, Teilhabe und Gewaltprävention. Bessere medizinische Versorgung bei psychischen Erkrankungen und Suchterkrankungen.
Nürnberg gehört uns allen – also müssen sich auch alle überall sicher und wohlfühlen. Die Basis ist eine wahrnehmbare Präsenz von Polizei und Ordnungskräften. Wir setzen nicht nur auf Repression: Die beste Kriminalpolitik ist eine gute Sozialpolitik. Auch dort, wo man sich einfach nicht wohlfühlt, fühlt man sich unsicher. Wir nehmen das ernst und setzen uns beispielsweise für bessere Beleuchtung in dunklen Ecken ein. Die Sauberkeit von Grünanlagen, Straßen und Plätzen ist für uns ein weiterer Ansatz. Um wilde Müllablagerungen zu verhindern, werden wir eine Videoüberwachung bei Müll-Hotspots und härtere Strafen umsetzen.
Sicherheit heißt: sich frei bewegen können - und soziale Sicherheit haben. Wir stärken Prävention durch mehr Streetworker:innen, Jugend- und Suchthilfe, gut erreichbare psychosoziale Angebote und Schutzräume, statt zu verdrängen. Für Sauberkeit: mehr Mülleimer/Aschenbecher, Pfandringe, regelmäßige Reinigung und gute öffentliche Toiletten. Helle Wege, gepflegte Parks, Quartiershausmeister:innen und keine Nazikundgebungen an sensiblen Orten erhöhen das Sicherheitsgefühl - auch im Wohnumfeld.
Wir setzen auf Kampagnen zur Vermeidung von Müll, auch im Sinne der Nachhaltigkeit und Wiederverwendung, und auf gegenseitige Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme, um in einer sauberen und sicheren Stadt zu leben. Wir begrüßen, dass es in einzelnen Stadtteilen wieder die gemeinsame Sammelaktion „Kehrd wärd“ gibt. Und wir danken allen, die regelmäßig da, wo sie vorbeikommen, einfach den Müll mitnehmen!
Sicherheit und Sauberkeit sind Gemeinschaftsaufgaben. Neben Präsenz und Kontrolle brauchen wir vor allem mehr Bewusstsein in der Stadtgesellschaft. Deshalb setze ich auf Bildungs- und Sensibilisierungsangebote, etwa Workshops für Erwachsene. Gleichzeitig müssen wir bereits in Kitas und Schulen frühzeitig Werte wie Verantwortung, Rücksicht und Respekt im öffentlichen Raum vermitteln.
Wirkliche Sicherheit entsteht durch eine menschenfreundliche, inklusive Stadtgestaltung und soziale Teilhabe, nicht durch Kameras oder Repression. Statt Verdrängung brauchen wir mehr Streetwork und geschützte Orte für Menschen in schwierigen Lebenslagen. Außerdem fordern wir ein feministisches Sicherheitskonzept für FLINTA* im öffentlichen Raum mit konkreten Maßnahmen wie Taxigutscheine für sichere Heimwege, Awareness-Schulungen für Barpersonal und besserer Beleuchtung von öffentlichen Wegen.
Nürnberg ist eine sichere Stadt, auch wenn das subjektive Gefühl mancher Menschen was anderes ausdrückt. Parks und Plätze sind in den meisten Fällen nicht der Tatort, sondern, leider, das Zuhause. Deswegen setzen wir uns aktiv für eine Umsetzung der Istanbul Konvention ein. Die Sauberkeit ist ein großes Problem, bei dem die gesamte Stadtgesellschaft gefordert ist. Mehr Aufklärung über und Ahndung von Müllverschmutzung, aber vor allem in den Bildungsorten die Wichtigkeit der Müllentsorgung ansprechen.
Die Guten haben bereits in der letzten Stadtratsperiode einige Anträge durchgebracht, die sich besonders an den Schutz von Gewalt gegen Frauen sowie gegen rassistische Übergriffe richteten. Da muss noch viel mehr geschehen. Außerdem sind wir gegen Kürzungen der sozialen und kulturellen Treffpunkte in den Stadtteilen. Wir fördern diese Treffpunkte, stehen für mehr soziales Engagement in den einzelnen Stadtteilen und für mehr soziales Bewusstsein durch Aktionen wie gemeinsame Aufräumaktionen. Auch braucht es mehr Mülleimer sowie eine bessere und nachhaltige Beleuchtung von Durchgängen, auch in Parkanlagen.
Zum Thema Sicherheit müssen dunkle oder abgelegene Wege, Tunneln und Unterführungen besser beleuchtet werden. Ebenfalls braucht es mehr Aufklärungs- und Präventionsarbeit, welche gefördert werden muss. Auch müssen mehr Frauenhäuser geschaffen werden. Zum Thema Sauberkeit braucht es mehr Mülleimer. Ebenfalls mehr Aufklärung zum Thema Müll und Umweltschutz. Auch wäre es wichtig Projekte zum Thema Müll zu fördern und den Menschen nützliche Gadgets (z.B. Taschenaschenbecher) an die Hand zu geben.
Wir wollen Sauberkeit und Sicherheit durch gepflegte, gut beleuchtete öffentliche Räume stärken. Dazu gehören Not-Eingänge, soziale Prävention und ein Begleittelefon für den Heimweg. Besonders Frauen und junge Menschen sollen sich nachts sicherer fühlen. Sicherheit entsteht für uns durch Unterstützung und Präsenz im Alltag, nicht durch flächendeckende Überwachung.
Sauberkeit und Sicherheit gehören zur Lebensqualität. Wir wollen mehr Präsenz von Ordnungsdienst und Stadtservice, bessere Beleuchtung und schnelle Reaktion auf Beschwerden. Ein kommunales stark eingeschränktes Feuerwerksverbot schützt Menschen, Tiere und Umwelt. Prävention, klare Regeln und soziale Unterstützung müssen zusammenwirken.
Wir setzen auf verbesserte Entsorgungsmöglichkeiten, Aufklärung und gezielte Kontrolle. Zu unserem Konzept gehört z. B., dass an allen stark genutzten Orten große und gut zugängliche Mülleimer bereitgestellt werden, aus denen Müll nicht vom Wind verweht werden kann. Unverpackt-Läden, Wochenmärkte und Reparaturcafés unterstützen wir. Wir streben eine Verpackungssteuer und/oder ein städtisches Mehrwegsystem an und setzen uns in Bayern dafür ein, diese Entscheidung den Kommunen zu überlassen.



