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Etwas Zuversicht bitte: Welche Chancen die Corona-Zeit bietet

Veröffentlicht am 29. April 2020
Zuletzt aktualisiert am: 30. Juli 2026

Genug Pessimismus! Ein Zukunftsforscher erklärt, was wir in der Region an Positivem aus der Corona-Zeit ziehen können. Acht Punkte, die hoffentlich nicht nur mir Mut machen.

Corona ist der finale Gegner im letzten Level. Die Umgebung dunkel, trist und karg. Die Hintergrundmusik höllisch schrill und einen Reset-Knopf gibt es nicht. Würde man das Wehklagen vieler Menschen aktuell mit einem Computerspiel vergleichen: Es würde wohl so oder so ähnlich lauten.

Einer, der da gewaltig protestiert, ist Dr. Bernd Flessner, Zukunftsforscher am Zentralinstitut für Wissenschaftsreflexion und Schlüsselqualifikationen der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg. Er hat mir berichtet, was wir hier in der Region um Nürnberg an Positivem aus der Corona-Zeit ziehen können. Ein Gespräch, das hoffentlich nicht nur mir Mut macht.

1. Wir bestimmen, wo wir arbeiten

Zukunftsforscher Bernd Flessner Foto: Kurt Fuchs
Bernd Flessner. Foto: Kurt Fuchs

Die Wohnungen sind blitzblank, der Kleiderschrank endlich ausgemistet, die Gedanken sortiert, das  Familienleben neu organisiert. „Jede Krise ist ein Modernisierungsschub“, ist Dr. Bernd Flessners Credo. Das gilt nicht nur fürs Private. Die aktuelle Krise sei ein Schub für die Digitalisierung, meint der Wissenschaftler. Es werde im produzierenden Gewerbe ein neues Zeitalter eingeläutet: Industrie 4.0.

Und Home Office könnte nicht nur für Schreibtisch-Täter eine echte Möglichkeit sein. Wie sich Dr. Bernd Flessner das vorstellt? „Die Fabrikation wird komplett digital geleitet. Der Mitarbeiter muss nicht mehr dauerhaft

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  • Alexandra Haderlein
    Autor:in Gründerin, Geschäftsführerin, Redakteurin für Newsletter und Recherchen

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