Wir sind in der Spitzengruppe! Denn so viele Partnerstädte wie Nürnberg hat kaum eine andere deutsche Stadt. Doch bedeutet Quantität auch Qualität? Und: Wozu gibt es überhaupt Städtepartnerschaften? Unsere Reporterin Nicole Tennler stellt sich Deinen Fragen.
Bis auf die Buden am vorweihnachtlichen „Markt der Partnerstädte“ hinter dem Nürnberger Rathaus und vielleicht vom Schüler:innenaustausch sind vielen von uns die Partnerstädte weitgehend unbekannt. Doch: Dabei geht es um Deine Steuergelder, unser Ansehen in der Welt, interkulturelle Kompetenz und globale Gerechtigkeit.
Du erfährst in diesem Beitrag außerdem, welche Vereine vor Ort beteiligt sind, was das mit Diplomatie zu tun hat und wo Du mitten in Nürnberg in fremde Kulturen eintauchen oder Deine eigenen Wurzeln entdecken kannst. Los geht’s: Deine erste Frage?
Was, bitte, hat man/ ich von einer Städtepartnerschaft?
Wenn Du auf Reisen erzählst, Du kommst aus Nürnberg, dann reagieren die Leute oft auf zwei Arten: Entweder sie haben noch nie von uns gehört oder es kommt ein „Hitler, Reichsparteitage, Nürnberger Prozesse“ zur Antwort – also noch weit vor Bratwurst, Lebkuchen, Christkindlesmarkt und Kaiserburg. Man assoziiert uns einfach mit dieser hässlichen, braunen Vergangenheit.
Menschen aus Nürnbergs Partnerstädten waren aber vielleicht schon einmal bei uns zu Besuch und sagen dann eher „schöne Altstadt“. Oder sie haben von uns gehört: „Ihr habt uns, glaube ich, mal eine Straßenbahn geschenkt“. Denn in Krakau und Antalya fahren ausrangierte Straßenbahnen aus Nürnberg!
Eine der alten Nürnberger Straßenbahnen
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NÜRNBERG-ALTSTADT – Als der Stadtrat vor den Sommerferien über den Vorschlag der Piraten/ Humanisten beratschlagte, ob Sitzungen künftig live übertragen werden sollten, kam von der Verwaltung eine überraschende Antwort: Aufgrund der Kosten und Technik sei es aktuell nicht möglich. Jedoch denkbar, wenn man den Sitzungssaal ohnehin sanieren werde. Mehrere Stadträtinnen und Stadträte erfuhren von diesem Vorhaben erstmals in dem Antwortschreiben. Wir haben…
100 Millionen Euro muss Nürnberg sparen. Ein enormer Betrag für eine Kommune. Erste Folgen wie der abgesagte Tag der offenen Tür oder das gestrichene Rathaus-Clubbing sind bereits schon sichtbar. Unser Reporter Marc Schmidt hat sich genauer angeschaut, wohin Nürnbergs Geld fließt, wo überhaupt gespart werden kann und warum trotz der angespannten Lage noch nicht alles verloren ist.
Hinter jedem Festival, Stadtfest oder Konzert steckt ein Sicherheitskonzept, meist macht man sich keine Gedanken darüber. Doch wie entsteht es eigentlich? Zwei aktuelle Ereignisse, ein mutmaßlicher sexueller Übergriff auf einem Nürnberger Open-Air-Festival und der Anschlag auf den Berliner CSD, geben Anlass, hinter die Kulissen zu blicken.
Der Fachkräftemangel verschärft sich weiter. Während die Babyboomer nach und nach in den Ruhestand gehen, wächst die Lücke auf dem Arbeitsmarkt. Wie eine Nürnberger Physiotherapiepraxis dieser Entwicklung begegnet, zeigt Relevanzreporterin Verena Apeck.
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