Wasserspaß vor allem für Kinder: Am Klarissinenplatz gleich beim Handwerkerhof sprudelt im Sommer 2025 wieder der "Hexagonal Water Pavilion", des dänisch-deutschen Künstlers Jeppe Hein.
Steffen Riedel

Nürnberg schwitzt, Teil 1: Das macht die Stadt zum Schutz vor Hitze

Veröffentlicht am 8. August 2025
Zuletzt aktualisiert am: 30. Juli 2026

In Spanien werden ganze Fußgängerzonen mit Sonnensegeln überspannt, in Bremen müssen seit 2025 Dächer von Neubauten begrünt werden und ein sächsisches Unternehmen bietet Moos-Paneele an, mit denen man Hausfassaden begrünen und so die Stadt herunter kühlen kann. Fast 100 Menschen haben sich an unserer Community-Umfrage „Hitzeschutz in der Stadt“ beteiligt. Das Ergebnis liest Du hier – wie immer konstruktiv und mit Blick in die Zukunft gerichtet.

So ist die Lage in Nürnberg

Die Luft flimmert, die Marktbuden stehen in praller Sonne. Um Schatten und Abkühlung müssen sich alle selbst kümmern. Andreas G. kritisiert den Zustand der Innenstadt im Sommer 2025: „Keine nennenswerte Entsiegelung, Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren und Klimaanlagen in der Stadt, zu viele Flächen (Pflaster, Asphalt, Gebäude), die Hitze aufnehmen, viel zu wenig Grün.“ Cengiz S. ergänzt: „innerhalb des Stadtrings sind wir sehr schlecht aufgestellt. Nach außen hin wird es besser, weil unsere Grünflächen zunehmen.“

Visualisierung: Rholan Hounguè und Cyrus Samimi (beide Universität Bayreuth, Daten vom Deutschen Wetterdienst) Grafik: Anett Hentschel

„Nürnberg hat zu wenig Bäume, die kühlen!“

Viele Teilnehmer:innen unserer Umfrage monieren: „Nürnberg hat zu wenig Bäume, die kühlen!“ Zwar rühmt sich André Winkel,

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