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Gehen am Norisring die Lichter aus?

Veröffentlicht am 30. April 2021
Zuletzt aktualisiert am: 30. Juli 2026

Das Norisringrennen im Juni ist aufgrund der Pandemie verschoben worden – auf September. Sollte das Infektionsgeschehen dann weiterhin kein Rennen zulassen, könnte das jährliche Motorsport-Großevent an der Steintribüne bald Geschichte sein. Unsere Reporterin Svenja König hat recherchiert, wie die Zukunft des Norisrings aussehen könnte.

Sachlich nüchtern bilanziert, Jürgen Schielein, der 2. Vorsitzende des Motorsport-Clubs Nürnberg (kurz: MCN), der das jährliche Norisringrennen ausrichtet: „Wenn wir 2021 nicht fahren können, gehen wohl die Lichter aus.“

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2020 riss große Finanzlücke

Denn der MCN braucht die Einnahmen des Rennwochenendes dringend: Schon der Ausfall des Norisrings 2020 hat eine große finanzielle Lücke im Verein gerissen. 160.000 bis 170.000 Euro Fixkosten entstehen dem MCN jährlich, beispielsweise für die Lagerung von Leitplanken, Reifenstapeln, Banden und ähnlichem in den Katakomben der Tribüne des Zeppelinfeldes. Die einzige Mitarbeiterin im Büro des Vereins, ist längst in Kurzarbeit geschickt worden. Alle anderen arbeiten sowieso ehrenamtlich. Doch die laufenden Kosten müssen aufgefangen werden.

Bilder aus besseren Tagen: Der 2. Vorsitzende des Motosport-Clubs Nürnberg (MCN) Jürgen Schielein (links im Bild) mit dem 1. Vereinsvorsitzenden

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