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Stefanie Unbehauen

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New Work – Mehr oder weniger arbeiten in Krisenzeiten? Ein Streitgespräch. 

Von: Stefanie Unbehauen

Lesezeit: 6 Minuten

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Der hart erarbeitete Wohlstand der sogenannten Boomer Generation bröckelt. Krisen und eine faule Generation Z, die nur nach Work-Life-Balance schreit statt zu arbeiten, gefährdet die Zukunft einer ganzen Generation. Oder doch nicht? Unsere Redakteurin Stefanie Unbehauen konfrontiert beide Generationen in einem fiktiven Streitgespräch mit dem Thema New Work.

Viele Menschen träumen von der 4-Tage-Woche: weniger arbeiten bei gleichem Gehalt. Mehr Zeit für Familie, Freizeit und Hobbies. Doch die Zeiten sind nicht gerade ideal für Experimente. Die Inflation und die steigenden Heiz- und Stromkosten bereiten vielen Menschen Sorge. Die Kritik an der Generation Z: Sie wolle den Wohlstand ihrer Eltern, aber dafür nichts tun. Doch wer hat nun Recht?

Die sogenannte „Boomer“-Generation, die viel Wert auf Fleiß, harte Arbeit und Ehrgeiz legt und keine Überstunden scheut oder die Generation Z, die vor allem auf ihre Work-Life-Balance achtet, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und von ihren Arbeitgebern Remote Work, Flexibilität und moderate Arbeitszeiten fordert? Müssen sich diese beiden Blickwinkel generell ausschließen oder lassen sie sich vielleicht sogar optimal ergänzen? Ein Dialog unserer Redakteurin Stefanie Unbehauen mit DIR.

Boomer - Generation: Die Zeiten sind hart. Krisen, wohin man nur blickt. Der Krieg innerhalb Europas, die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Wirtschaft, die Inflation und die steigenden Heizkosten, Fachkräftemangel in allen Branchen und ein beängstigender Mangel an Lehrkräften und Erziehern – und die junge Generation hat nur noch ihre Work-Life-Balance im Kopf. Wie kann man so die Augen vor der Realität verschließen?

Generation - Z: Aber eben weil die Zeiten hart sind,...

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