Während Fürth’s Innenstadt boomt, verläuft der Wandel in Nürnberg noch zögerlich. Doch gerade im Leerstand steckt Potenzial: Hinter geschlossenen Türen wachsen neue Ideen und bringen Bewegung in die Innenstadt. Reporterin Verena Apreck zeigt, wo in Nürnberg bereits Aufbruch entsteht und wie andere Städte dem Leerstand erfolgreich begegnen.
Wer durch Nürnbergs Innenstadt geht, begegnet vielerorts ungenutzten Räumen. Die Gründe dafür sind vielfältig: Onlinehandel, verändertes Konsumverhalten, hohe Mieten und komplexe Eigentümerstrukturen. Hinzu kommen auslaufende Mietverträge und Renditeerwartungen. Eine Nachvermietung sei oft schwierig, da Renovierungen, Lage und Markenpassung geprüft werden müssten, so Andrea Heilmaier, Wirtschafts‑ und Wissenschaftsreferentin (CSU) der Stadt Nürnberg.
Strategien für eine lebendige Innenstadt
Nürnberg startete 2024 die „Zukunftsinitiative Innenstadt“, um die City als vielseitigen Lebensraum aus Handel, Gastronomie, Kultur, Freizeit, Bildung, Wohnen und Arbeiten zu beleben. Seitdem erfasst der Stab Innenstadt mit dem digitalen Tool „LeAn“ Leerstände und vermittelt neue Nutzungen. Ergänzt wird das Angebot durch den Raumkompass, der kulturelle und künstlerische Projekte unterstützt, sowie die City Werkstatt, ein gemeinsames Format von Stadt und Industrie- und Handelskammer (IHK), bei dem Ideen wie Pop‑up‑Stores entstehen.
Eine Auswahl der bis April 2026 in der Nürnberger Innenstadt neu eröffneten Läden, Cafés, Restaurants und Ausstellungsräume – einige davon als zeitlich begrenzte Pop-Up-Orte
„Die Leerstände haben sich deutlich entspannt“, so Andrea Heilmaier. Das zeigen auch die Zahlen:
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Nürnberger Bier gehört zur Stadt wie die Rostbratwurst oder das Schäuferla. Aber wie zukunftsfest ist eine Branche, die sich Nürnberg seit Jahrhunderten prägt? Unser Reporter Julian Hörndlein hat sich bei den Brauereien umgehört und erfahren, wie Tradition und Regionalität zum Schlüssel für die Herausforderungen der Gegenwart werden.
NÜRNBERG/DUTZENDTEICH – Mehr Sauberkeit, mehr Ordnung und ein sichtbares Signal von „Fördern und Fordern“: Mit diesem Ziel wollen die beiden Freien Wähler im Nürnberger Stadtrat arbeitsfähige Asylbewerber:innen und Bürgergeld-Empfänger:innen stärker für gemeinnützige Tätigkeiten einsetzen. Wir haben die Idee auf den Prüfstand gestellt.
30. Juni 2026
2 Min.
Kommunalpolitik & Rathaus, Wirtschaft & Arbeit, Stadtleben & Gesellschaft
Wegen der schwächelnden Automobilindustrie sucht die Bundesrepublik nach der nächsten großen Zukunftsindustrie. In Nürnberg zeigen die Energieregion, der Energiecampus und der Nkubator seit vielen Jahren, welche Rolle die Energiewirtschaft dabei spielen könnte. Julian Hörndlein hat sich hinter die Kulissen eines zukunftsträchtigen Innovationsökosystems begeben.
Ein Jahr „Superblocks“: Mit dem Verkehrsversuch hat die Stadt Nürnberg etwas gewagt. Nicht alle Anwohnenden waren begeistert, es gab Kritik und Streit. Am Runden Tisch haben sich Befürwortende und Kritisierende zusammengerauft und nun im Rathaus die Ergebnisse vorgestellt. Wo sie Konsens fanden, welchen Prüfauftrag sie an die Politik übergeben und wie es mit den Superblocks weitergeht
Hinter jedem Festival, Stadtfest oder Konzert steckt ein Sicherheitskonzept, meist macht man sich keine Gedanken darüber. Doch wie entsteht es eigentlich? Zwei aktuelle Ereignisse, ein mutmaßlicher sexueller Übergriff auf einem Nürnberger Open-Air-Festival und der Anschlag auf den Berliner CSD, geben Anlass, hinter die Kulissen zu blicken.
Warum und wofür gehen Menschen beim Christopher Street Day auf die Straße und was fordert die Community von der Politik? Lea Maria Kiehlmeier hat bei den Ämtern und Organisator:innen nachgefragt.
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