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Was aus den Projekten der Kulturhauptstadtbewerbung 2025 wurde

Veröffentlicht am 9. Dezember 2022
Zuletzt aktualisiert am: 30. Juli 2026

And the winner is? Nürnberg verpasste den Titel als Europäische Kulturhauptstadt knapp. Nicht in Franken sondern in Sachsen knallten im Oktober 2020 die Sektkorken. Chemnitz machte das Rennen. Das Bewerbungsbuch war prall gefüllt, mit Ideen und Konzepten. Aber was wurde aus all den Projekten der Stadt? Wo merkt man heute noch was vom Elan der Bewerbungsphase? Hat die Stadt von der Bewerbung profitiert oder geht die Kultur wegen Schulden und Krisen baden? Eine durchwachsene Bestandsaufnahme unseres Redakteurs Norbert Goldhammer.

And the winner is…

Als die Vorsitzende der Europäischen Auswahljury, Sylvia Amann, am 28. Oktober 2020 in ihrem Wohnzimmer irgendwo in Österreich vor die Kamera trat um Pandemie bedingt im Livestream die Siegerstadt zu verkünden, herrschte bei den fünf übrig gebliebenen Bewerberteams angespannte Stille. Neben Nürnberg waren zu diesem Zeitpunkt noch Hannover, Magdeburg, Hildesheim und Chemnitz im Rennen um die Europäische Kulturhauptstadt 2025. In Nürnberg war die Enttäuschung im ersten Moment dann natürlich groß, als auf dem Zettel, den Amann aus einem Umschlag nestelte, nicht die Frankenmetropole stand. Chemnitz hatte das Rennen für sich entschieden.

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Weitere Informationen
Bei 32:30 kann man sich noch einmal den Moment der Entscheidung ansehen.

Am 14. Dezember 2016 hatte der Nürnberger Stadtrat beschlossen, sich um den Titel einer Kulturhauptstadt Europas zu bewerben. Seit diesem Zeitpunkt beschäftigte sich das dafür geschaffene Bewerbungsbüro N2025 unter Leitung von Hans-Joachim Wagner mit der Erarbeitung einer Idee und der Strategie

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