Öffnet in einem neuen Tab

Lösungsorientierter Journalismus – was ist das?

Veröffentlicht am 29. Mai 2020
Zuletzt aktualisiert am: 30. Juli 2026

Der Lokalblog Nürnberg steht für eine neue Art von Journalismus. Hier erklären wir Dir unser Handwerk.

Corona lässt Wirtschaft in Mittelfranken abstürzen, Freibäder öffnen bald: Nicht alle Betreiber sind gewappnet, Wirte fürchten um die Kneipenkultur. Diese wahllos aufgeführten Überschriften regionaler Medien haben eines gemein: Sie thematisieren die Probleme.

Lösungsorientierter Journalismus ist nicht „positiver Journalismus“: Er blendet nicht aus, was schlecht/nachteilig ist. Auch Meinungsmache liegt ihm (und uns) fern. Vielmehr rückt lösungsorientierter Journalismus das verzerrte Weltbild in den Medien wieder gerade. Denn Schlimmes nehmen wir Menschen schneller wahr – ein Verkaufsargument für „Bad news“, insbesondere für Zeitungen am Kiosk oder werbefinanzierte Webseiten.

Weil Lösungen gut tun

„Bad News“ schlagen aber auch aufs Gemüt: Ähnlich der Situation, wenn jemand Kritik an uns übt, ohne Verbesserungsvorschläge zu nennen, fühlt man sich irgendwann hilflos, gestresst und wird vielleicht sogar zynisch. Aus Überforderung tut man lieber nichts. Übertragen auf unseren Nachrichtenkonsum: Problem-orientierte Nachrichten geben uns ein schlechtes Gefühl, also wenden wir uns irgendwann ab.

Ist die Kritik dagegen konstruktiv, sieht man Handlungsmöglichkeiten und fühlt sich dazu animiert, es besser zu machen. Lösungsorientierter Journalismus wie wir vom Lokalblog Nürnberg ihn

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  • Alexandra Haderlein
    Autor:in Gründerin, Geschäftsführerin, Redakteurin für Newsletter und Recherchen

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