Jugend in der Krise: Gestärkt aus schwierigen Zeiten hervorgehen

Veröffentlicht am 12. Mai 2023
Zuletzt aktualisiert am: 5. Juni 2024

Noch nie waren die Möglichkeiten und Chancen für junge Menschen so vielfältig wie heute. Dennoch fühlen sich Jugendliche gerade nach der Corona-Pandemie abgehängt und gesellschaftlich übersehen. Unsere Reporterin Susanne Hausdorf hat nachgeforscht, woran das liegt und was bereits dagegen getan wird.

Wie geht es unseren Jugendlichen nach mehr drei Jahren Corona mit Lockdown, Mindestabstand, Homeschooling und geschlossenen Jugendzentren? Die Sorgenliste der Jugendlichen ist lang und vielschichtig. „Die Inflation, der Krieg in Europa und der Klimawandel belasten die jungen Menschen stark“, sagt Jugendforscher Simon Schnetzer, Mitherausgeber der Trendstudie „Jugend in Deutschland“ . Insbesondere die Sorge um das Klima bleibt unverändert hoch, während sich andere Sorgen darübergelegt haben.

Die Pandemie als Multiplikator von Problemen

Die Corona-Pandemie hat unsere Gesellschaft stark verändert und viele Probleme verstärkt und aufgedeckt, die zuvor oft unbeachtet blieben. Eines dieser Probleme betrifft die jungen Menschen in Deutschland, die sich zunehmend abgehängt fühlen. Die Gründe dafür sind vielfältig: Bildungsbenachteiligung, schwierige Arbeitsmarktbedingungen, fehlender bezahlbarer Wohnraum und Diskriminierung sind nur einige davon. Doch was bedeutet es eigentlich, abgehängt zu sein? Welche Auswirkungen hat dies auf die Betroffenen und welche Maßnahmen werden ergriffen, um ihnen zu helfen?

Wir haben im Juli 2022 eine große Community-Umfrage gestartet mit Fragen zum Thema „Schule im Corona-Herbst 2022“, Sorgen, Ängste und Wünsche. Dabei ist heraus gekommen, dass Eltern, Lehrer:innen und Pädagog:innen

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