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Übergabe der Ergebnisse der Schülerumfrage zur Nürnberger Innenstadt der Berufsschule 4 an Bildungsreferentin Cornelia Trinkl (CSU) (4. von rechts) sowie den Stab Innenstadt im Wirtschafts- und Wissenschaftsreferat der Stadt Nürnberg.
Florian Ehlert, Wirtschafts- und Wissenschaftsreferat / Stadt Nürnberg

Innenstadt von morgen: Warum Nürnbergs Jugend sie noch lange nicht abgeschrieben hat

Veröffentlicht am 25. September 2026
Zuletzt aktualisiert am: 25. September 2026

Kaufen junge Menschen künftig nur noch online und wird die Innenstadt damit zum Auslaufmodell? Eine Befragung von mehr als 1.500 Schüler:innen zeichnet ein anderes Bild und zeigt, was Nürnberg tun müsste, damit das so bleibt.

Früher führte der Einkaufsbummel ganz selbstverständlich in die Innenstadt. Heute reicht oft ein Griff zum Handy: Schuhe auswählen, bestellen, fertig. Gerade bei jungen Menschen könnte man deshalb vermuten, dass Breite Gasse, Karolinenstraße und Ludwigsplatz zunehmend an Bedeutung verlieren. Doch ausgerechnet die Generation, die mit Onlineshopping aufgewachsen ist, zeichnet ein anderes Bild.

Mehr als 1.500 Schülerinnen und Schüler haben dafür Auskunft darüber gegeben, wie sie Nürnbergs Innenstadt nutzen und was ihnen dort fehlt. Konzipiert, durchgeführt und ausgewertet wurde die Befragung von sieben Auszubildenden zu Fachangestellten für Markt- und Sozialforschung an der Berufsschule 4. Befragt wurden Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen acht bis zehn an allgemeinbildenden Schulen sowie an Berufsschulen.

Shopping zieht die Jungen in die Innenstadt

Wer erwartet, dass junge Menschen vor allem wegen Events oder Freizeitangeboten in die Altstadt kommen, dürfte überrascht sein: Der häufigste Grund ist Shopping. 42 Prozent nennen Einkaufen, erst danach folgen Treffen mit Freunden und Bekannten mit 22 Prozent. Und sie bleiben: Fast die Hälfte verbringt drei bis vier Stunden in der Innenstadt, weitere 37 Prozent ein bis zwei Stunden.

Auch gekauft wird keineswegs nur im Internet: 44 Prozent bevorzugen das Geschäft, weitere 30 Prozent

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  • Lilien Wege geb. Zeljko
    Autor:in Chefredakteurin, Reporterin für Newsletter, Social Media und journalistische Veranstaltungen

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