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Infografik: Bauschutt aus Lichtenreuth fürs Volksbad

Von: Anett Hentschel

Lesezeit: < 1 Minuten

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Recycling-Beton im Volksbad #1 – Als der Nürnberger Stadtrat entschied, das Nürnberger Volksbad zu sanieren und als Hallenbad wieder zu eröffnen, war Nachhaltigkeit ein wichtiges Kriterium: Ein bestehendes Gebäude wird weiter genutzt. So muss nichts abgebrochen und neu aufgebaut werden. Auch werden keine Flächen neu versiegelt für die Schaffung dringend notwendiger Schwimmflächen. Und dort, wo im Volksbad neue Betonteile nötig sind, wird Recycling-Beton verwendet. 

Noch wird in Deutschland nur vereinzelt mit Recycling-Beton gebaut. Bei der Sanierung des Nürnberger Volksbades geschieht dies erstmals in einem städtischen Hochbauprojekt. Schwimmbecken, Wände und Decken im Volksbad werden zu 85% mit Recycling-Beton saniert. 750 Tonnen Bauschutt werden dafür wiederverwertet. Dieser Bauschutt stammt aus den Abbrucharbeiten von der Großbaustelle in Lichtenreuth, wo die neue Technische Universität und ein ganz neuer Stadtteil entstehen.

Harald Braun vom Solnhofer Betonwerk erklärt, dass der Bauschutt gleich vor Ort in Lichtenreuth gebrochen und gesiebt wird. Der so gewonnene Splitt wird dann mit LKWs in das Betonwerk Nürnberg Ipsheimer Straße gebracht und im neuartigen Recycling-Beton verwertet. Durch den Einsatz der „rezyklierten“ Gesteinskörnungen werden Naturstein-Vorkommen geschont. Beim Sanierungsprojekt Volksbad sind es 750 Tonnen, die in...

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