6,5 Millionen Euro, das ist die Summe, die die Stadt Nürnberg dieses Jahr für den Pandemieschutz ausgegeben hat – also für Desinfektionsmittel sowie Mund-Nasenschutz-Masken ihrer Mitarbeitenden in städtischen Gebäuden oder auch die Notunterbringung von obdachlosen Menschen. Wusstest Du das? Es ist nicht die einzige Summe, die keine Stadt oder Gemeinde dieser Welt vor der Corona-Pandemie so eingeplant hatte.
Klar, wie auch!? Aber sag mal: Woher hast Du die Zahlen? Und warum sollte mich das jetzt interessieren? Ein Dialog unserer Redakteurin Alexandra Haderlein mit DIR.
Seit der Sitzung des Stadtrates Ende September 2020 wird dort wieder um jeden Euro gefeilscht. Denn da hat der Kämmerer der Stadt Nürnberg, Harald Riedel (SPD), dem Stadtrat seinen Entwurf für den Haushaltsplan 2021 präsentiert. Ich habe ihn zuvor für Dich interviewt und möchte Dir nun davon erzählen.
Na, und? Politiker diskutieren oft und viel. Ich kapier das eh nicht – und will es vielleicht auch gar nicht.
Ich gebe zu „Kommunalpolitik“ klingt trocken, staubig und womöglich auch kompliziert. Aber ich finde nicht, dass „wurscht“ ist, „was die da machen“. Wer kontrolliert sie denn dann? Außerdem sind das Deine Vertreter auf politischer Ebene. Lokalblog-nuernberg.de sieht sich daher als kritischer Beobachter und Brückenbauer gleichermaßen. Wie? Indem wir Dir erklären, was im Nürnberger Rathaus passiert – so, dass man es wirklich verstehen kann.
Okay, Du kriegst einen Versuch. Einen!
Na, dann los. Zurück zur Stadtratssitzung, bei der der Kämmerer Harald Riedel etliche Zahlen präsentiert hatte.
Der Mann für die Finanzen der Stadt: Nürnbergs Kämmerer Harald Riedel. Er ist zugleich SPD-Mitglied. Foto: Ludwig Olah
Warum ausgerechnet der?
Niemand kennt die Konten einer Stadt besser als der Kämmerer. Sein Job ist es, jedes Jahr im Herbst vorzuschlagen, wie das Geld, das im kommenden Jahr zur Verfügung steht, am cleversten investiert
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Steht die Kommunalwahl etwa schon an? Überall Plakate in den vergangenen Wochen im Herbst 2025 – nicht von der Stadt, sondern von der Initiative „Bus und Bahn bezahlbar“. Besonders auffällig ist dabei, dass die Linke und die SPD, ihre Parteiköpfe prominent in Szene setzen. Doch inwiefern ist diese politische Werbung erlaubt? Nach einem Hinweis aus der Community, hat unser Reporter…
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Schweben statt Fahren – hat das Zukunft? Die Idee einer Magnetschwebebahn im Süden Nürnbergs sorgt für kontroverse Debatten in der Stadt. Unser Reporter Marc Schmidt hat sich angesehen, was die Vor- und Nachteile des Systems von Max Bögl sind und ob es ernsthaft mit der Verlängerung der Straßenbahn konkurrieren kann.
Dass es den Stadtteil Lichtenreuth überhaupt gibt, ist vor allem einer Institution verdanken: der Technischen Universität Nürnberg (UTN), die derzeit auf dem Gelände entsteht. Als erste bayerische Universitätsgründung seit 1978 soll sie vor allem ein Leuchtturm für Künstliche Intelligenz sein. Was es mit dem Projekt auf sich hat, erklärt dir unser Wissenschafts-Redakteur Julian Hörndlein.
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Wenig Autos, viele Radwege und ein groß angelegter Park für alle. Das sind die Versprechen des neuen Stadtteils Lichtenreuths. Doch was ist dran an diesem Wunschtraum und wo zeigen sich jetzt schon erste Schwächen? Unser Reporter Marc Schmidt hat sich das Mobilitätskonzept des neuen Stadtteils Lichtenreuth genauer angesehen.
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