Knapp 80 Prozent der heute verkauften Musik geht als digitales Produkt an Konsumenten – über Downloads oder eben Streaming-Anbieter wie Spotify. Doch wie können Künstler:innen trotzdem noch ihren Weg angesichts überschaubarer Auszahlungen aus Streams gehen?
Der Tag, den dem die Musik starb, war ein Dienstag. Zumindest für viele Romantiker:innen. Und um genau zu sein: Es war aus ihrer Sicht der 06. Oktober 2008. An diesem Datum ging der heute wahrscheinlich bekannteste Anbieter für gestreamte Musik an den Start – Spotify. Das schwedische Unternehmen vermeldete damals, dass es endlich mit vielen Labels wie Universal und Sony eine Einigung erzielen und so loslegen konnte.
Musiker Ferdinand Schwartz in seinem Studio in Nürnberg – er gehört zu den aufstrebenden Künstler:innen der Region. Und braucht neben der Musik keinen Nebenjob, um zu überleben. Trotz überschaubarer Einnahmen durch Musikstreaming. Foto: Thomas Geiger
»Für uns bedeutet das, dass Spotify nach etwas mehr als zwei Jahren, Tausenden von Codezeilen und noch mehr Tassen Kaffee heute an den Start geht«, hieß es damals in einer Pressemitteilung. »Wir planen, in den kommenden Monaten schrittweise Einladungen zu unserem kostenlosen Dienst zu verteilen, während der Premium-Zugang zu Spotify jetzt vollständig verfügbar ist.« Nicht wenige Menschen glaubten da noch, dass Spotify die Rettung der Musik sei.
Denn schließlich erschien Spotify als Alternative zu illegalen Downloads über Filesharing-Programme und andere Wege. Und gerade diese illegalen Downloads waren es, die Labels und Künstler:innen umtrieben. »Illegale Musikangebote im Internet
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