Der kreuzungsfreie Ausbau des Frankenschnellwegs ist eines der größten Verkehrsprojekte der Region. Und eines der umstrittensten: Wegen jahrelanger Klageverfahren hat der Bau noch gar nicht richtig begonnen. Das (mindestens) 660-Millionen-Euro-Projekt steht für grundsätzliche Fragen: Wieviel Platz wollen wir dem Auto in der Stadt zubilligen? Brauchen wir eine radikale Verkehrswende?
Rund 60 000 Autos fahren hier täglich vorbei – in vielen sitzen gestresste Berufspendler. Sie warten an überfüllten Kreuzungen und Ampeln. Stau, nerviger Stop-and-Go-Verkehr. Für den täglichen Weg zur Arbeit müssen sie diese lästige Zeit extra einplanen – für den Rückweg natürlich auch.
Besonders schlimm ist es an den Kreuzungen des Frankenschnellwegs (FSW) mit der Rothenburger Straße, Schwabacher Straße und Landgrabenstraße. Hier verlieren Autofahrer in den Stoßzeiten viel Zeit – und Nerven. Schlimm ist es auch für die Anwohner: Sie müssen täglich Lärm und Abgase ertragen – und sind den Gefahren des Verkehrs ausgeliefert, wenn sie mal die Straße überqueren wollen. Platz für Radfahrer gibt es wenig.
Der Frankenschnellweg ist ein Teilstück der A73. Innerhalb Nürnbergs ist er aber offiziell keine Autobahn, sondern eine Kreisstraße. Seit vielen Jahren scheint klar: So kann es nicht weitergehen am „Frankenstauweg“, wie ihn Markus Söder einst nannte.
Ziel: Verkehr soll flüssiger laufen
Dichter Verkehr am Frankenschnellweg in Nürnberg. Wenn es nach der Stadt geht, soll der kreuzungsfreie Ausbau für Entlastung sorgen. Foto: Thomas Geiger
Seit Jahren plant die Stadt Nürnberg den kreuzungsfreien Ausbau der Verkehrsader, die das Nürnberger Stadtgebiet von Nordwesten nach Süden durchquert. Man wolle den Verkehr bündeln
Direkt weiterlesen? Erstelle Dir jetzt Deinen Zugang!
Hinter Relevanzreporter steht kein Medienkonzern oder Investor. Das gemeinnützige Magazin wird von, für und mit seinen Mitgliedern ermöglicht.
Bus und Bahn sollen in Nürnberg attraktiver werden. Doch für den weiteren Ausbau und Erhalt braucht es jede Menge Geld und eine klare Vision. Reporter Marc Schmidt schaut auf die Kosten und darauf, was Nürnberg von seinen Nachbarländern lernen kann.
Themen wie die Urbane Gartenschau oder Videoüberwachung dominieren den Wahlkampf. Doch über welche Baustellen wird in der finalen Phase des Kampfs um die Stadtspitze gar nicht gesprochen? Und viel wichtiger: woran liegt das? Genau damit hat sich unser Reporter Marc Schmidt befasst und seine top vier Themen für euch zusammengestellt.
25. Februar 2026
4 Min.
Kommunalwahl 2026, Stadt der Zukunft, Nürnberg verstehen, Blick auf Nürnberg
Nürnbergs Spitzenkandidat:innen beantworten Deine Fragen zur Kommunalwahl. Im Rathaus‑Radar findest Du ihre Positionen kompakt zusammengefasst und direkt vergleichbar. Klick‘ Dich am besten gleich durch die Schlagwörter!
Gab es in der jüngeren Geschichte je ein Jahr, in dem die Pressefreiheit mehr unter Druck stand? Vermutlich nicht. Freie Medien sterben in Demokratien allerdings nicht mehr an Verboten, werden nicht von Zensur erstickt. Sie sterben daran, dass man sie finanziell stranguliert und gesellschaftlich verächtlich macht – bis sie sich selbst nicht mehr tragen können. Die Bilanz zum Internationen Tag…
CSU und SPD wollen Nürnberg gleichzeitig reformieren, investieren und sparen. Der Kooperationsvertrag zeigt den Plan für diesen Spagat und macht deutlich, wie eng der Spielraum dafür ist. Eine kleine Einordnung von Lilien Wege.
Was tun, wenn plötzlich Strom und Mobilfunk ausfallen, Supermärkte schließen und extreme Wetterlagen oder digitale Bedrohungen den Alltag binnen Minuten lahmlegen? Reporterin Verena Apreck zeigt, wie sich die Stadt auf Krisenszenarien vorbereitet und wie jede:r Einzelne aktiv werden kann.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.