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Beton statt Wald und Wiese: Nürnbergs Flächenverbrauch

Von: Philipp Demling

Lesezeit: 8 Minuten

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Zu hohe Flächenversiegelung ist eine Gefahr für Klima und Artenschutz. Manche klagen: In Nürnberg werden zu viele Grünflächen zugebaut. Statt große Wohnungen für Familien entstünden hier nur Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnungen. Unser Redakteur Philipp Demling hat sich die Neubaugebiete am Stadtrand genauer angeschaut und dabei auch noch grüne Lösungsideen aus anderen Städten gefunden.

Jürgen Brand macht sich Sorgen um die Zukunft seines Stadtteils: Große Bauprojekte würden das Knoblauchsland im Nürnberger Norden für immer verändern, befürchtet der Vorsitzende des Bürgervereins Thon-Wetzendorf-Schnepfenreuth.

Jürgen Brand wohnt in der Forchheimer Straße. An deren Ende wird gerade eine neue Grundschule für etwa 500 Kinder gebaut. Der Rohbau steht im März 2023 bereits, ein zweiter Stock kommt noch obendrauf. Zum Schuljahr 2024/25 soll die Schule eröffnet werden, so die Planung.

Jürgen Brand hält die künftige Schule für überdimensioniert. „Wo sollen die 500 Kinder herkommen?“ fragt er. Seine Befürchtung: Berufstätige Eltern aus südlicheren Stadtteilen pendeln mit dem Auto nach Erlangen oder Herzogenaurach, machen einen Abstecher von der Erlanger in die Forchheimer Straße – und setzen ihre Kinder vor der neuen Schule ab. Dadurch nähme der Autoverkehr in seiner bisher recht ruhigen Straße enorm zu, befürchtet der Bürgervereinsvorsitzende.

Ein neues Wohnquartier soll entstehen: die „Grüne Mitte Wetzendorf“

Hinter dem Rohbau der künftigen Grundschule herrscht ländliche Idylle – noch. Eine Grube wenige Meter hinter der Baustelle ist durch die Regenfälle der letzten Wochen zu einem kleinen See geworden. Hier soll einmal der Schulhof hinkommen. Daneben Äcker, Wiesen, Feldwege, noch ein Stück weiter hinten...

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