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Warum E-Scooter (noch) kein Beitrag zur Verkehrswende sind

Von: Philipp Demling

Lesezeit: 8 Minuten

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E-Scooter polarisieren – das zeigt unsere Community-Umfrage deutlich. Manche lieben es, mit ihnen durch die Stadt zu düsen. Andere ärgern sich über rücksichtslose Fahrer:innen und schlecht geparkte Scooter. Bei einigen ist beides der Fall. Immer wieder fragen unsere Community-Mitglieder, wie die Stadt Nürnberg das in den Griff bekommen will. Und außerdem: Wie ökologisch sind eigentlich E-Scooter? Die Antworten bekommt Ihr hier.

Man stellt sich aufs Trittbrett, holt mit dem Fuß etwas Schwung – und ab geht`s. Seit einigen Jahren flitzen E-Scooter in aller Welt durch die Städte, in Deutschland mit bis zu 20 Stundenkilometern. Millionen Menschen in Deutschland haben großen Spaß am Fahren – auch in Nürnberg gehören die elektrisch betriebenen Tretroller längst zum Stadtbild.

Der Erfolg der kompakten Roller schlägt sich in stetig steigenden Umsätzen der E-Scooter-Branche nieder. 2019, im Jahr ihrer Einführung, erwirtschafteten die Verleiher bundesweit 72 Millionen Euro Umsatz. 2022 schätzen Experten den Gesamtumsatz der Branche in Deutschland auf 167 Millionen Euro. Laut Statista nutzen knapp zehn Millionen Menschen in Deutschland E-Scooter. Zu den beliebtesten Anbietern gehören Lime, TIER Mobility, Bird, Voi, Dott und Bolt. Bei den Unternehmen handelt es sich um Startups, die zu Beginn des E-Scooter-Booms teils dreistellige Millionensummen von Investoren erhielten. Ob die E-Scooter-Verleiher dauerhaft Gewinne erwirtschaften können, scheint noch offen. TIER entließ im Sommer 2022 180 Beschäftigte und kündigte ein hartes Sparprogramm an.

Seit 2019 dürfen E-Scooter auf deutschen Straßen fahren. Sie sind sehr beliebt - auch in Nürnberg. Foto: Simon Malik

In Nürnberg sind nach Angaben des Stadtplanungsamtes Stand Dezember 2022 fünf E-Scooter-Verleihanbieter mit einer...

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