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Erschöpfung: Was tun, wenn die Luft raus ist?

Von: Stephanie Siebert

Freudlos, antriebslos, wie gelähmt: So fühlen wir uns, wenn wir so richtig erschöpft sind und es keine Möglichkeit zum Regenerieren gibt. Wie findet man aus dieser Spirale wieder heraus? Darüber haben wir mit Matthias Wiedl vom Krisendienst Mittelfranken gesprochen.

Seit Beginn der Corona-Pandemie ist das Gefühl, ausgebrannt zu sein, für viele Menschen Alltag. Aber chronische Erschöpfung kann in ein Burnout oder in eine Depression münden. Matthias Wiedl ist systemischer Therapeut und langjähriger Mitarbeiter beim Krisendienst Mittelfranken. Er gibt Tipps für mehr Lebensfreude und Energie.

Herr Wiedl, was tun Sie, wenn Sie erschöpft sind?

Ich sage mir selbst, dass ich nicht Superman bin, der alles können und regeln muss. Und dass es okay ist, erschöpft zu sein. Wir Menschen sind pendelnde Wesen: Wir pendeln zwischen Autonomie und Intimität, aber eben auch zwischen Entspannung und Stress. Beide Pole sind gleich wichtig.

Stress ist also eigentlich kein Problem?

Nicht, wenn das Pendel auch irgendwann wieder zurückschwingt. Dann packen wir in Ausnahmesituationen auch mal eine Zeit extremer Anspannung, die eigentlich über unsere Grenzen hinaus geht. Das Problem ist: Wir sind Grenzverschieber. Wenn - wie jetzt mit Corona - die Ausnahmesituation sehr lange anhält, wird die Erschöpfung zum Normalzustand, ohne, dass uns das bewusst ist. Und das ist ein Problem.

Was hilft Euch bei Erschöpfung?

Relevanzreporterin Stephanie Siebert hat nachgefragt

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