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Nürnberg soll ein neues Stadion bekommen

Veröffentlicht am 22. Dezember 2023
Zuletzt aktualisiert am: 5. Juni 2024

Der 1. FC Nürnberg und seine Fans träumen von einem reinen Fußballstadion am Dutzendteich. Das historische Achteck soll nun modernisiert und wettbewerbsfähig werden. Doch bis dahin gibt es noch viele Hürden zu überwinden. Norbert Goldhammer analysiert die Chancen und Risiken des Projekts.

Die Erfolgsgeschichte des alten Zabos

Es gab Zeiten, da spielte der Club in einem der modernsten Stadien des Landes. Mann nannte diese Periode auch die goldene Ära des Clubs. In den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts war das. Damals fuhr der 1. FC Nürnberg im 1913 geschaffenen Stadion am alten Zabo eine Deutsche Meisterschaft nach der anderen ein und begründete den Mythos des Rekordmeisters. Insgesamt konnte der Verein neun Deutsche Meisterschaften für sich verbuchen. (1920, 1921, 1924, 1925, 1927, 1936, 1948, 1961 und 1968) Mit dem zehnten Titelgewinn des FC Bayern München in der Spielzeit 1986/87 wurde der Club dann zum „Altmeister“ und der Verein aus der Landeshauptstadt zum neuen Rekordmeister in der Bundesliga ernannt. Diesen Titel besitzt er noch heute. Die ruhmreiche Zeit des Clubs ging in den 1970er Jahren zu Ende. Abgesehen vom Pokalgewinn 2007 wurde in den vergangenen 50 Jahren kein nationaler Titel mehr gewonnen, sieht man von ein paar Zweitligameisterschaften ab. Hängt die Erfolglosigkeit also auch mit der Spielstätte zusammen? Nicht wenige sehen hier einen Zusammenhang.

Im Jahr 1920 verfolgen Zuschauer im ausverkauften alten Zabo ein Spiel des 1. FC Nürnberg. Foto: Archiv 1. FC Nürnberg

Mit der goldenen Ära des Clubs verbindet man natürlich so wohlklingende und bekannte Namen wie Max Morlock oder Heiner Stuhlfauth. Spricht man mit Verantwortlichen

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