Mehr Wohnungen, bessere Bildung und Sicherheit – dafür ist der Landtag zuständig. Du kannst bestimmen, wer wie mitmischt in der kommenden Landtagswahl. Bayern hat zudem noch ein demokratischeres Wahlsystem als so manch anderes Bundesland, so unser Interviewpartner Christoph Mohamad-Klotzbach. Unser Reporter Julian Hörndlein hat ihn um eine kleine Wahlanleitung gebeten.
Christoph Mohamad-Klotzbach ist Politikwissenschaftler am Lehrstuhl für Vergleichende Politikwissenschaft und Systemlehre an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Wir reden mit ihm über die Landtagswahl 2023. Zwölf Parteien können am 8. Oktober gewählt werden, bis zu 15 stehen auf dem Wahlzettel in Oberbayern. Warum? Das hat etwas mit der Einwohnerzahl im Wahlbezirk zu tun. Wie man seinen Wunschkandidaten oder -kandidatin in den Landtag bekommt, erfährst Du auch hier im Interview – eine kleine Wahlanleitung.
Hallo Herr Mohamad-Klotzbach! Am 8. Oktober ist es so weit. Wer wird denn da eigentlich gewählt?
Gewählt werden unsere Repräsentantinnen und Repräsentanten für den Landtag, also formal 180 Abgeordnete, die uns dann die nächsten fünf Jahre vertreten werden.
Wie läuft die Wahl ab?
Wir haben jetzt für diese Wahl 15 Parteien, die antreten. Es gibt für die Landtagswahl zwei Stimmen, die hat jede und jeder von uns. Mit der Erststimme wählen wir die direkten Kandidatinnen und Kandidaten und mit der Zweitstimme haben wir eine Listen-Stimme, mit der wir dann die Parteien an sich wählen.
„Ein bisschen mehr Demokratie in Bayern“
Das System ist ähnlich wie bei der Bundestagswahl, wenn ich das so verstehe mit Direktkandidat und Liste, oder?
Dr. Christoph Mohamad-Klotzbach arbeitet am Lehrstuhl für Vergleichende
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