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Amazon hat verloren: Wie sich der lokale Einzelhandel die Zukunft sichern will

Veröffentlicht am 31. Juli 2020
Zuletzt aktualisiert am: 30. Juli 2026

Sind wir doch mal ehrlich: Fast alle von uns kaufen mehr oder weniger häufig online. Ja, lokal kaufen wäre besser. Aber warum eigentlich? Und was tun die lokalen Läden eigentlich, um mich zu catchen? Was tun die Städte und was kann ich tun – außer nicht bei großen Internetportalen kaufen? Ein Frage-Antwort-Stück als Denkanstoß – für Verbraucher:innen und Einzelhändler:innen in der Region.

Der Onlinehandel hat definiert, was die Menschen vom Einzelhandel heutzutage erwarten: möglichst günstig, sofort verfügbare Ware und Shopping bestenfalls rund um die Uhr. „Kaufen ist keine bewusste, lang überlegte Entscheidung mehr, sondern geschieht sehr selektiv, kurzfristig und dann will man die Ware möglichst schnell“, weiß Thomas Chevoleau, Inhaber der kleinen Druckerei Drumox in der Nürnberger Südstadt.

Doch, auch wenn sich das manch ein:e Einzelhändler:in bis heute insgeheim wünschen mag: Das Internet geht nicht mehr weg. Wie reagieren also die lokalen Händler:innen auf diese Herausforderungen?

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Vorreiter gibt es jede Menge: Egal, ob die Nürnberger Buchhandlung Jakob, die in Zeiten von Corona einen Lieferdienst per Lastenfahrrad etabliert hat, „Küchen Quelle“, die ab Mitte August mit 16 Spezialbrillen für Augmented Reality (sogenannte HoloLens 2) den Kunden beim Hausbesuch direkt eine Vorstellung ihrer neuen Küche in der eigenen Umgebung geben können, der Erlanger Sportladen mit QR-Codes an seinen Produkten im Laden für mehr Produktdetails via Video, der Unverpacktladen „Freivon“, der nach einem Crowdfunding im August in der Nürnberger Innenstadt starten wird, der Zirndorfer Conceptstore „Erlebe Wigner“, der vom Handlettering-Kurs bis zum Konzertabend

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  • Alexandra Haderlein
    Autor:in Gründerin, Geschäftsführerin, Redakteurin für Newsletter und Recherchen

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