Themen wie die Urbane Gartenschau oder Videoüberwachung dominieren den Wahlkampf. Doch über welche Baustellen wird in der finalen Phase des Kampfs um die Stadtspitze gar nicht gesprochen? Und viel wichtiger: woran liegt das? Genau damit hat sich unser Reporter Marc Schmidt befasst und seine top vier Themen für euch zusammengestellt.
Fehlender Finanzplan der VAG
Im Jahr 2025 machte die VAG 116 Millionen Euro Verlust, Tendenz steigend. Im Jahr 2024 musste die Stadt bereits 20 Millionen Euro aus dem Haushalt nutzen, um die Verluste aufzufangen. Zeitgleich will Nürnberg den öffentlichen Nahverkehr in den nächsten Jahren weiter ausbauen. Doch hier hören die Probleme nicht auf: Marode Stellwerke der Linie U1 und das veraltete Automatisierungssystem für die Linien U2 und U3 werden die Stadt ebenfalls mehrere hundert Millionen Euro kosten, wie wir bereits im September 2025 recherchiert haben.
Grafik: Anett Hentschel
Darum findet das Thema nicht statt: Aktuell muss der Stadtrat noch nicht sofort handeln. Bis 2035 liefert Siemens nämlich noch Ersatzteile für das Automatisierungssystem. Auch die maroden Stellwerke halten dank notdürftiger Reparaturen noch ein paar Jahre länger durch.
Darum ist es relevant: Spätestens bis zu den nächsten Kommunalwahlen im Jahr 2032 muss eine Lösung für die Probleme gefunden sein. Die VAG will in den kommenden zehn Jahren trotz eines massiven Defizits große Beträge investieren. Der Stadtrat muss einen Plan erarbeiten, wie er die Investitionen stemmen kann, sonst droht Chaos. Einen Vorgeschmack erhielten die Nürnberger:innen beim Großumbau des Rathenauplatzes. Je schneller eine Lösung gefunden wird, desto geringer werden die Auswirkungen für die
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Die CSU gewinnt, doch regieren wird trotzdem kompliziert. Die Kommunalwahl 2026 bringt mehr Parteien in den Stadtrat als je zuvor, verschiebt politische Kräfteverhältnisse und macht kleine Fraktionen plötzlich zu möglichen Mehrheitsbeschaffern. Was die Ergebnisse wirklich bedeuten und warum Nürnbergs Lokalpolitik künftig stärker von wechselnden Bündnissen geprägt sein könnte, fasst Lilien Wege zusammen.
Zwischen 16. und 27. Februar gaben bayernweit Kinder und Jugendliche bei der kommunalen U18-Wahl ihre Stimme ab. Lea Maria Kiehlmeier hat sich die Ergebnisse für Nürnberg angeschaut.
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