IT-Sicherheit ist längst nicht mehr nur ein Nice-to-Have. In Zeiten ständiger digitaler Bedrohungen avanciert sie zum Schlüssel für Zukunft. Wo die größten Gefahren liegen und wie sich kleine und mittlere Unternehmen vor der Gefahr aus dem Netz schützen können, das hat Relevanzreporter Julian Hörndlein im Gespräch mit zwei Experten und dem Cybersecurity-Team der NürnbergMesse herausgefunden.
Nutzerinnen und Nutzer der Webseite der Stadt Nürnberg staunten im Juli 2025 nicht schlecht, als die Seite stellenweise nicht mehr erreichbar war. Was viele Menschen, die kein drängendes Anliegen hatten, vielleicht achselzuckend abgetan haben, versetzte die Stadt in Alarmbereitschaft. Prorussische Hacker standen im Verdacht, die Webseite mit sogenannten DDoS-Angriffen lahmgelegt zu haben. Bei einer DDoS-Attacke werden Webseiten oder Netzwerke mit so vielen Anfragen überflutet, dass das System zusammenbricht. Das Beispiel aus Nürnberg zeigt, wie real die Bedrohung ist und warum sich Behörden, Organisationen und Unternehmen mit IT-Sicherheit beschäftigen sollten.
KI treibt Entwicklung
Der Trend ist klar: Neben den positiven Nutzungsmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz können die Werkzeuge auch genutzt werden, um Schaden anzurichten. „Um cyberkriminell zu werden, braucht man keine großen IT-Kenntnisse“, sagt Richard Dürr, Referent für IT-Sicherheit bei der Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken. Um ein Unternehmen mithilfe seiner digitalen Daten zu erpressen, muss man nicht mehr selbst Codes in den Computer tippen oder gar umfassend programmieren können.
Die Herausforderungen für Nürnberger Unternehmen sind derzeit groß: Denn spätestens seit dem Aufkommen von Künstlicher Intelligenz im großen Stil geht es
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