Giftige „Ewigkeits“-Chemikalien – Wie wir PFAS eindämmen können

Veröffentlicht am 2. Juni 2023
Zuletzt aktualisiert am: 30. Juli 2026

PFAS- oder auch Ewigkeitschemikalien sind eine Gefahr für Umwelt und Mensch. Was sie so gefährlich macht, in welchen Gegenständen des alltäglichen Gebrauchs die Stoffe zu finden sind, wie die Lage in Nürnberg aussieht und wie die Chemikalien eingedämmt werden können, erklärt Dir unsere Autorin Stefanie Unbehauen.

Die anhaltenden Klimaproteste lenken weltweit die Aufmerksamkeit auf die steigenden Temperaturen, die sich verschlechternden Lebensbedingungen und die schwindenden Ressourcen. Doch der Boykott überschattet ein anderes, dringendes Problem: die Umweltverschmutzung. Aktuell ist es besonders ein Umweltproblem, dass sich immer weiter zuspitzt – und nein, es geht nicht um Plastik. Es handelt sich um die Belastung von Böden und Trinkwasser durch PFAS-Chemikalien.

In den letzten Monaten wurden im Rahmen einer aufwendigen Recherche von NDR, WDR, Süddeutscher Zeitung und CORRECTIV.Lokal hunderte Firmen, Flughäfen und Militärgelände in Deutschland identifiziert, bei denen Fachleute eine PFAS-Verschmutzung vermuten. Auch Journalistinnen und Journalisten aus anderen europäischen Ländern trugen im Zuge des Forever Pollution Projects Datensätze und wissenschaftliche Studien zu PFAS zusammen. Erstmals soll das Ausmaß der PFAS-Belastung in ganz Europa aufgezeigt werden. Die Daten können hier eingesehen werden.

Diese Recherche ist Teil einer Kooperation von NDR, WDR, Süddeutscher Zeitung und CORRECTIV.Lokal, einem Netzwerk für Lokaljournalismus, das datengetriebene und investigative Recherchen gemeinsam mit Lokalredaktionen umsetzt. CORRECTIV.Lokal ist Teil des gemeinnützigen Recherchezentrums CORRECTIV, das sich durch Spenden

Direkt weiterlesen?
Erstelle Dir jetzt Deinen Zugang!

Hinter Relevanzreporter steht kein Medienkonzern oder Investor. Das gemeinnützige Magazin wird von, für und mit seinen Mitgliedern ermöglicht.

Wir sind unabhängig und werbefrei.

Passwort vergessen?

Empfohlene Artikel aus dem Schwerpunkt:
Energie & Klima, Innovation & Forschung

  • 1
    Bauarbeiter von Kollmer-Bau auf der Fernwärme-Baustelle in der Meuschelstraße/Ecke Kaulbachstraße (Maxfeld).

    Ein Jahr Klimaplan: Wie weit Nürnberg wirklich gekommen ist

    Nürnberg will bis 2040 klimaneutral sein. Ein Jahr nach dem Beschluss des Klimaplans sind viele Maßnahmen angelaufen, doch wichtige Strukturen fehlen noch. Anett Hentschel schaut darauf, was bereits funktioniert, wo es hakt und warum ausgerechnet jetzt das Geld zur entscheidenden Frage wird.

    2. Oktober 2026
  • 2
    Uta Hübner auf einem Fenchelfeld im Knoblauchsland.

    So wappnet sich das Knoblauchsland gegen das Extremklima

    Der Sommer 2026 hat das Knoblauchsland hart getroffen. Während die Gemüsebetriebe im Nürnberger Norden relativ gut mit der Hitze und der Trockenheit zurechtkommen, schlummert in Stürmen und Unwettern eine große Gefahr. Julian Hörndlein hat ergründet, wie Nürnberger Tomaten, Auberginen, Fenchel und Lauch den heißen Sommer 2026 erlebt haben, wie das Knoblauchsland künftig mit Extremwetter umgehen wird und warum Nürnberg eine…

    2. Oktober 2026
  • 3
    Eine Zecke unter dem Brennglas.

    Wie der Klimawandel Zecken und Mücken in Nürnberg begünstigt – und was die Stadt dagegen tut

    Während die Menschen in Nürnberg und der Region im Sommer unter der immer häufiger auftretenden Hitze ächzen, fühlen sich Parasiten in der Wärme pudelwohl. Zecken und Mücken breiten sich auch rund um Nürnberg immer weiter aus – mit ihnen steigt die Infektionsgefahr mit Krankheiten wie FSME oder dem Chikungunya-Virus. Relevanzreporter Julian Hörndlein hat sich umgehört, wie Nürnberg vorsorgt.

    3. September 2026

Die neuesten Artikel:

  • 1
    Bauarbeiter von Kollmer-Bau auf der Fernwärme-Baustelle in der Meuschelstraße/Ecke Kaulbachstraße (Maxfeld).

    Ein Jahr Klimaplan: Wie weit Nürnberg wirklich gekommen ist

    Nürnberg will bis 2040 klimaneutral sein. Ein Jahr nach dem Beschluss des Klimaplans sind viele Maßnahmen angelaufen, doch wichtige Strukturen fehlen noch. Anett Hentschel schaut darauf, was bereits funktioniert, wo es hakt und warum ausgerechnet jetzt das Geld zur entscheidenden Frage wird.

    2. Oktober 2026
  • 2
    Uta Hübner auf einem Fenchelfeld im Knoblauchsland.

    So wappnet sich das Knoblauchsland gegen das Extremklima

    Der Sommer 2026 hat das Knoblauchsland hart getroffen. Während die Gemüsebetriebe im Nürnberger Norden relativ gut mit der Hitze und der Trockenheit zurechtkommen, schlummert in Stürmen und Unwettern eine große Gefahr. Julian Hörndlein hat ergründet, wie Nürnberger Tomaten, Auberginen, Fenchel und Lauch den heißen Sommer 2026 erlebt haben, wie das Knoblauchsland künftig mit Extremwetter umgehen wird und warum Nürnberg eine…

    2. Oktober 2026
  • 3
    Ausgedienter Christbaum liegt auf dem Gehweg der Bahnhofstraße.

    Straßenreinigung: Grundstückseigentümer müssen bald rund 25 Prozent mehr zahlen

    Saubere Straßen werden in Nürnberg deutlich teurer: Ab 2027 steigen die Straßenreinigungsgebühren um bis zu 27 Prozent. Betroffen sind viele Grundstückseigentümer und indirekt möglicherweise auch Mieter. Alexandra Haderlein erklärt, wer zahlen muss, wie sich die Gebühr berechnet und warum die Stadt die Preise anhebt.

    2. Oktober 2026

Schreibe einen Kommentar zu "Giftige „Ewigkeits“-Chemikalien – Wie wir PFAS eindämmen können"

Zum Kommentieren musst du angemeldet sein.