Es ist umstritten wie kaum eine andere Reform der letzten Jahre: Das Bürgergeld. Wie wird es berechnet und ist es eine Verbesserung zu Hartz 4? Unsere Reporterin Stefanie Unbehauen wägt ab, wie fair das Bürgergeld ist und gibt Tipps, wo Du Dich in Nürnberg beraten lassen kannst.
Lange wurde um das Bürgergeld gerungen. Höhe, Sanktionen und Qualifikations-Chancen standen dabei im Zentrum. Kritik hagelte es von allen Seiten. Die Union behauptet, Arbeit würde sich nicht mehr lohnen, die Linke sieht eine Erhöhung des Armutsrisikos. Die Meinungen aus der Politik zur neuen Reform gehen weit auseinander. Wir haben uns in Nürnberg umgehört.
„Ich finde, dass eine Reform notwendig war. Was ich begrüße, ist die Erhöhung, aber auch das geschützte Vermögen für die erste Zeit. Was ich bemängle, sind die Sanktionen. Davon halte ich generell nichts“, sagt ein Betroffener.
Eine andere Betroffene äußert sich kritischer. „Das Ganze hat hauptsächlich einen vermeintlich hübscheren Namen bekommen, und es gibt eine angesichts der Preissteigerungen lächerliche Erhöhung“, sagt sie. Sie hält das Bürgergeld nicht für einen großen Wurf.
„Leistung lohnt sich doch gar nicht mehr. Leute, die einer weniger gut bezahlten Beschäftigung nachgehen, haben teilweise weniger als Bürgergeldempfänger“, meint ein Arbeitnehmer. Er hält das Bürgergeld für eine „Einladung für die soziale Hängematte“ und weist auf die vielen freien Stellen hin, die es aktuell gibt.
Von allen Richtungen hagelt es Kritik am Bürgergeld. Die einen bezeichnen es als „soziale Hängematte“. Die anderen empfinden es als deutlich
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