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Der Stimmzettel zum Bürgerentscheid am 28. Juni 2026 gegen den Ausbau des Frankenschnellwegs.
Lilien Wege

So funktioniert der Bürgerentscheid zum Frankenschnellweg

Veröffentlicht am 18. Juni 2026
Zuletzt aktualisiert am: 30. Juli 2026

Wird der Frankenschnellweg kreuzungsfrei ausgebaut? Darüber können Nürnberger:innen am 28. Juni 2026 abstimmen. Was hinter einem Bürgerbegehren steckt, hat Lea Maria Kiehlmeier für Dich zusammengefasst.

Ob der kreuzungsfreie Ausbau kommt oder es doch „Zurück auf Los“ geht, das haben die Nürnberger:innen jetzt in der Hand. Obwohl es einen Stadtratsbeschluss gibt, die Fördergelder aus München zugesagt sind und auch juristisch alles in trockenen Tüchern ist, liegt die Entscheidung bei den Nürnberger:innen. Nachdem 11.379 Menschen auf der Unterschriftenliste zum Bürgerbegehren „Zurück auf Los“ unterschrieben haben, steht jetzt der Bürgerentscheid ins Haus.

Denn seit 1995 gibt es in Bayern Instrumente der direkten Demokratie auf kommunaler Ebene: Bürgerbegehren und Bürgerentscheide.

Das Bürgerbegehren ist die erste Hürde: Es zeigt, ob ein Thema ausreichend Rückhalt in der Bevölkerung hat. Beim Bürgerentscheid fällt dann die eigentliche Entscheidung durch die Wähler:innen. „Zunächst soll das Bürgerbegehren als Relevanztest politisch Wichtiges von weniger Wichtigem scheiden, und dann treffen beim Bürgerentscheid die Abstimmenden unmittelbar die Sachentscheidung“ , heißt es im historischen Lexikon Bayern. Die Kommunalregierung muss sich nach dem Ergebnis richten.

Wie läuft ein Bürgerbegehren ab?

Die Initiatoren eines Bürgerbegehrens sammeln Unterschriften von Bürger:innen. Aktuell sind mehr als 11.000 Unterschriften nötig. Sie werden der Stadt übergeben und stichprobenartig geprüft. Innerhalb eines Monats nach

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