Ob Donald Trump beeindruckt sein wird, dass nun immerhin 18 der 31 Nato-Mitgliedsstaaten das 2014 vereinbarte Ziel, mindestens zwei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts für das Militär auszugeben? Ob dies der Ukraine genug helfen wird, eine Niederlage abzuwenden, bleibt ebenso ungewiss. Schlimmer noch, über das Militärische hinaus ist nicht zu erkennen, wie sich die USA und die Europäer eine künftige Sicherheitsarchitektur vorstellen, die nicht nur aus Aufrüstung besteht. Es gäbe Ansätze. VON GEORG ESCHER
Wer gehofft hatte, die Münchner Sicherheitskonferenz – die 60. – könnte irgendwelche Fingerzeige geben, wie eine rein militärische Konfrontation überwunden werden könnte, wurde enttäuscht. Die unmittelbaren Herausforderungen des Krieges in der Ukraine überlagerten alles. Der Tod des russischen Oppositionspolitikers Alexej Nawalny in der Strafkolonie Nr. 3 am Polarkreis, 2000 Kilometer entfernt von Moskau, tat sein Übriges. Niemand muss sich Illusionen hingeben, dass mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in absehbarer Zeit Verhandlungen möglich sein könnten.
Die zwei Rivalen: Russlands Präsident Wladimir Putin und Oppositionsführer Alexej Nawalny. Am 15. oder 16. Februar 2024 starb der Putin-Kritiker in einem Strafgefangenenlager in Charp am Polarkreis, weit weg von Moskau. Fotos: The Presidential Press and Information Office / Roman Kubanskiy
Vermutlich der Todesstoß
Der ehemalige (und vielleicht auch künftige) US-Präsident Donald Trump und Kreml-Herrscher Waldimir Putin, der vor zwei Jahren einen brutalen Angriffskrieg auf die Ukraine gestartet hat, haben jedenfalls dafür gesorgt, dass die westliche Allianz ihre Rüstungsausgaben massiv gesteigert hat. Bleibt also nur ein militärisches Kräftemessen? Aus Putins Sicht könnte dieses Kalkül durchaus aufgehen, zumindest in der Ukraine. Der russische Präsident
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Eigentlich sträubt sich die Tastatur, schon wieder etwas zu schreiben über Donald Trump. Doch natürlich kommt man am 45. und jetzt auch 47. Präsidenten der USA nicht vorbei. In die Weltuntergangsstimmung, die nun große Teile der unserer Öffentlichkeit erfasst zu haben scheint, muss man allerdings nicht einstimmen. Wie die Zukunft aussieht, werden nicht nur eine Handvoll Hypermilliardäre entscheiden – falls…
Nicht nur in den USA sind viele Tränen geflossen, als der erneute Wahlsieg von Donald Trump feststand. Und doch gilt: Es wird eine Zeit nach dem 47. Präsidenten der USA geben. Auch wenn nur viele den Untergang der Welt befürchten, die wuchtigen Vorhersagen politischer Beobachter haben sich regelmäßig als falsch erwiesen. Deswegen bleibt es auch nach diesem Trump-Sieg richtig, nicht…
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Was ändert sich, wenn es bei der Kommunalwahl am 8. März zu einem Wechsel an der Stadtspitze kommt? Wie könnten Nasser Ahmed (SPD), Britta Walthelm (Bündnis 90/Die Grünen) oder andere erfolgreiche Kandidat:innen die Stadt gestalten? Diese und mehr Fragen bespricht Relevanzreporter-Redakteur Julian Hörndlein mit dem promovierten FAU-Politikwissenschaftler Thorsten Winkelmann in der neuen Folge des Podcasts Nürnberg morgen!
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