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Marc Tawadrous

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Thomas Geiger

Relevanzreporter

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Blackout in Nürnberg – unnötige Panikmache

Von: Marc Tawadrous

Was ist dran an dem Schreckenszenario, dass in Nürnberg der Strom ausfallen könnte und wir stundenlang in dunklen Häusern sitzen? Unser Reporter Marc Tawadrous hat recherchiert und herausgefunden: Reine Panikmache. Wie er zu dieser Einschätzung kommt liest Du hier. Und auch wenn kein Blackout droht, möchten wir Dir die Empfehlungen des Katastrophenschutzes nicht vorenthalten.

Dass Strom aus der Steckdose fließt, ist für die meisten Einwohner:innen in Deutschland selbstverständlich. Wenn man den Fernseher einschaltet, dann geht er an. So weit, so gut. Doch die Energiekrise, die durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine Ende Februar 2022 ausgelöst wurde, lässt diese Gewissheit bröckeln. Es kommt deutlich weniger Erdgas nach Deutschland an. Das ist nicht nur ein Problem für die Wärmeversorgung. Weil Erdgas auch zur Stromerzeugung genutzt wird, drohen auch da Engpässe. 

Was hat Gas mit Strom zu tun?

Bis vor wenigen Monaten wurde das aus Russland kommende Erdgas in vielen Haushalten hauptsächlich zum Heizen und Kochen genutzt. Was vielen Menschen aber nicht recht klar ist: In Deutschland wurden bisher auch 12 Prozent des Stroms aus Gas gewonnen. Bei Nürnbergs Stromversorger N-Ergie waren es 2021 sogar noch 19,4 Prozent des gesamten Energiemix. Besonders wenn die Temperaturen sinken, steigt der Anteil des durch Gas gewonnen Stroms an. Der Grund dafür: In der kälteren Jahreszeit geht die Produktion erneuerbarer Energien zurück. Es gibt weniger Sonne und auch weniger Windenergie.

Was ein Blackout ist und was nicht

Trafo hinter Zäunen in einem Umspannwerk
Umspannwerke (hier von N-Ergie) wie dieses gibt es in und um Nürnberg viele. Sie sind Teil des elektrischen Versorgungsnetzes und stellen eine verlässliche Stromversorgung sicher. Foto: Thomas...

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