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Nürnbergs Klimaanlage ist aus Holz – und genauso zerbrechlich

Veröffentlicht am 6. Mai 2022
Zuletzt aktualisiert am: 30. Juli 2026

Große Teile des Nürnberger Reichswaldes und des Südlichen Reichswaldes sind sogenannter Bannwald. Eine besonders geschützte Fläche, die für eine Großstadt wie Nürnberg wichtige Funktionen hat. Doch was machen wir Menschen daraus?

In Bayern werden wie in anderen Bundesländern immer mehr Flächen versiegelt, das heißt: Straßen, Wohn- und Industriegebiete sowie sämtliche weitere vom Menschen stark beanspruchte Orte werden an dessen Bedürfnisse angepasst. Wir pflastern und betonieren was das Zeug hält. Dadurch werden die natürlichen Böden undurchlässig oder ganz abgedichtet. Die Folgen: Normalerweise kann bei Regen Wasser im Boden direkt versickern und somit relativ schnell abfließen. Bei den zubetonierten und asphaltierten Böden müssen dafür Abwasserkanäle, Regenwasserbecken und weitere Leitungen gebaut werden, damit wir nicht in Pfützen stehen oder durch überflutete Straßen waten. Der natürliche Wasserkreislauf wird behindert.

Die Klimakrise strapaziert die eh schon unausgeglichenen Böden in der Stadt noch weiter: Durch extreme Trockentage im Sommer trocknen sie aus, versanden und können dann bei Starkregen die großen Wassermengen kaum bis gar nicht mehr so schnell aufnehmen. Eine Herausforderung für die städtische Kanalisation. Der Grundwasserspiegel in unserer Region ist aus all diesen Gründen zum Teil bereits stark abgesunken. Mehr dazu auch im Artikel Wie steht es um das Nürnberger Grundwasser? unserer Reporterin Lisa Vogel.

Ohne Klimaschutz düstere Prognosen für das Hitzeland Franken

Das bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) hat in seinem Klimareport

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  • Lilien Wege geb. Zeljko
    Autor:in Chefredakteurin, Reporterin für Newsletter, Social Media und journalistische Veranstaltungen

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