„Als ich verzweifelt am Gleis stand und nicht wusste, wie es weitergeht“: Geschichten dieser Art kann jede(r) erzählen. Verspätungen, Zugausfälle, Streiks und gesperrte Strecken nerven die Fahrgäste. Experten bezeichnen die Deutsche Bahn als „Sanierungsfall“. Was läuft schief bei der DB AG? Wie kann der deutsche Zugverkehr flüssiger werden? Was können wir von anderen Ländern lernen? Unser Redakteur Philipp Demling hat Antworten gefunden.
Wer in Deutschland mit dem Zug fährt, braucht starke Nerven, Geduld und viel Zeit. Der Dienstag, 2. Mai 2023, war so ein Tag, an dem das wieder einmal überdeutlich wurde: Am Morgen blockierte ein defektes Stellwerk am Nürnberger Hauptbahnhof stundenlang die Strecke nach Bamberg – in beide Richtungen. Die Strecke Nürnberg-Bamberg, die durch Fürth, Erlangen und Forchheim führt, ist eine der wichtigsten Pendlerstrecken Frankens.
Zwar war die Stellwerkstörung gegen 9.15 Uhr behoben, doch wenig später musste ein Teil der Strecke wegen eines Notarzteinsatzes am Bahnhof Erlangen erneut gesperrt werden. Später sorgte ein Polizeieinsatz zwischen Forchheim und Erlangen für weitere Verzögerungen. „Wäre ich doch mit dem Auto gefahren“, werden sich zahlreiche genervte Pendler:innen an diesem Tag gedacht haben.
Seit 1. Mai 2023 gilt das Deutschlandticket: Für 49 Euro pro Monat kann man bundesweit mit Nahverkehrszügen fahren. Der 2. Mai war der erste Werktag, an dem man das günstige Ticket nutzen konnte – und dann das.
Im Dezember 2022 und im Mai 2023 blockierten Stellwerkstörungen zeitweise den Bahnverkehr von und nach Nürnberg. Foto: Simon Malik
Erst im Dezember 2022 hatte eine Stellwerkstörung am Nürnberger Hauptbahnhof stundenlang den gesamten Zugverkehr von und nach Nürnberg lahmgelegt. S-Bahnen waren ebenso betroffen wie Regional- und Fernzüge.
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