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Auf dem Weg zur 15-Minuten-Stadt

Von: Heinz Wraneschitz

Lesezeit: 7 Minuten

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Es sind dorthin noch viele Hürden zu nehmen. Wir befinden uns sozusagen auf halber Strecke. In der Großstadt stehen die Menschen noch immer im Stau - trotz Busse und Bahnen. Gerade Pendler:innen aus dem Umland nutzen auch lieber das Auto. Denn anders als in den Zentren gibt es oft nur zwei Busverbindungen täglich in die Kreisstadt. Wie kann man in der Region mehr Mobilität und gleichzeitig mehr Lebensqualität schaffen? Unser Redakteur Heinz Wraneschitz hat sich umgehört.

Nicht für oder gegen Autos, sondern um das Miteinander von ÖPNV, Individualverkehr und sich zu Fuß bewegender Menschen, darum gehe es: Das Motto, das Heiko Linder, Sprecher der Städtischen Werke Nürnberg ausgab, zog sich durch die ganze Veranstaltung „Mobilität und Lebensqualität in der Stadt“, veranstaltet von Bayern Innovativ im Presseclub Nürnberg.

Eigentlich müsste die Einschränkung des Individualverkehrs, vor allem jenes mit Verbrenner-Kraftfahrzeugen ein absolutes Muss sein, das keinen Aufschub mehr gestattet. „Denn der Verkehr ist für 20 Prozent der Treibhausgase verantwortlich, vor 20 Jahren waren es sieben Prozent weniger“, wie Thomas Gruber hervorhob. Aber auch wenn der Amtschef im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr sogar zugab, für die Lebensqualität – also auch weniger CO2, Abgase oder Feinstaub – sei sein Ministerium verantwortlich: Er nahm gleich „alle Politik in die Verantwortung“ für die Lebensqualität überall im ganzen Land.

Thomas Gruber lobte an dieser Stelle die Entscheidungen der Freistaats-Regierung, die die hiesige Infrastruktur voranbringen sollen: Bis 2030 weitere 3.000 km Radwegenetz und 70.000 öffentliche E-Ladesäulen, zudem Wasserstofftankstellen und den Autobahnausbau rund um Nürnberg. Doch dass im Jahr 2023 gerade mal „einige S-Bahnhöfe barrierefrei“ werden sollen, zeigt...

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